Die Puppe (Zu Hans Bellmer)

Bellmers erotische Puppen konkretisieren dessen interanatomischen Träume – die von einem anspruchsvollen sexuellen Leben künden, in welchem ein gewisser Sadismus mit durchscheint. In seinen Zeichnungen wird der Stift zum Skalpell mit dem er grausame Schnittfurchen ins Labyrinth der Körper schneidet. So bedeckt er seine Leiber mit klaffenden Wunden und lässt an den entrückten, entzückenden Lenden„Die Puppe (Zu Hans Bellmer)“ weiterlesen