28 Gedanken zu „Schneckenhaus

  1. Kommentar weg. Hoffentlich jetzt nicht doppelt.
    Bedauerlich nur, dass so viele die Tür zu diesem Innenraum nicht mehr finden, weil der Zugang zugemüllt ist mit enttäuschten Erwartungen, nutzlosen oberflächlichen Anforderungen und anderen wichtigen Nichtigkeiten.

  2. Eigentlich dachte ich mir das schon, dass dir das nichts sagt. :-D Aber es sprang mir so ins Auge.
    Spongebob ist eine Zeichentrickserie. Eigentlich für Kinder, aber spricht Erwachsene auch oft an. Ist jedenfalls ein Schwamm unter Wasser und sein Haustier ist eine Schnecke, die aber wie eine Katze miaut. ;-)
    Und Spongebobs bester Freund ist ein Seestern, sein grummeliger (eigentlich hat er tatsächlich Depressionen, wenn man sich mal damit auseinandersetzt) Nachbar ist ein Tintenfisch.
    So, jetzt bist du über Kinderkram aufgeklärt. :-D
    Achso entschuldige, wusste nicht, dass es ein Insider ist. :-D

  3. hm das innere Kind, es möchte halt Bedürfnisse befriedigen, (wo liegt die Ursache davon?) mir ist es zu regressiv, und ja, es ist so ein esoterischer Holzweg ;) ein Modebegriff: „das innere Kind“ … das ist schon lange transzendiert und integriert. Leute, die das nicht konnten, sind meist launisch und emotional überflutet …

  4. Find ich nicht regressiv. Alles, was glücklich macht – das Leben ist schon ernst genug. Und ein Bedürfnis nach meiner Kindheit habe ich wahrlich nicht – die war nicht so toll.
    Leute, die was nicht konnten?

  5. Sich von ihrer Kindheit (da sie eventl, zu traumatisch verlief) zu differenzieren um sie zu negieren (aufzubewahren) um sie dann zu transzendieren damit sie integriert (umfangen und bewahrt) werden kann. Stattdessen wurde es aus Gründen der Verletzungen heraus oder gar Missbrauch abgespalten und verdrängt. Anstatt einfach zu sein, wird das Glücklichsein (eben auch das einem fehlende) der Kindheit vermisst. So kommt es gerne zu Pathologien, denn alles Verdrängte kommt woanders wieder hoch, wobei es zu z.B. zu Alkoholmissbrauch, Drogen, und folge kommen kann … also auch zu Depression, und oder egoisch, hedonistisch, narzisstischen Ersatzhandlungen (gib Gas ich will Spaß) man will und kann auch nicht wirklich emotional-seelisch wachsen, (nicht wirklich) und sucht ständig das Glücklichsein können, da man es vermisst) z. B. auch in einer Beziehung u. s. w. findet es aber niemals solange … meine Güte, die Liste ist soo lang … es ist Evolution, und je weiter sich etwas entwickelt umso komplexer, und um so mehr kann da auch etwas schiefgehen … ja, das in kürze … wie geht es in deinem Studium?

  6. Das ist jetzt aber schon krass dramatisch. Also ich habe kein Kindheitstrauma, es gibt keinen Missbrauch, wenn dann die Neigung zur Depession. Ich will kein Kind mehr sein, egal wie. Besser mal kindisch sein als alkohol- oder drogenabhängig.
    Ich sehe das nicht als pathologisch und ehrlich gesagt kann ich zwar deinen Punkt nachvollziehen, er ist mir aber zu düster und pessimistisch.
    Vor allem, weil es so bierernste Menschen gibt, die anderen jeglichen Spaß verderben wollen.
    Und erwachsen bin ich und will ich sein im Sinne von mein Leben in geordnete Bahnen zu kriegen, Verwantwortung zu übernehmen.
    Ich finde nichts Schlimmes dabei, wenn man mal eine Kinderserie schaut. Oder mal einene Animationsfilm schaut.
    Das liest sich irgendwie total einschränkend und einsperrend, als gäbe es klare Richtlinien, was man als Erwachsener zu mögen hat und wie man zu sein hat (das sind gesellschaftliche Vorgaben) und wenn man davon abweicht, kommt das von solchen negativen Charaktereigenschaften, die du nennst. Da wäre ja echt traurig.
    Ja klar bin ich oft nicht glücklich. Welcher Mensch ist das dann denn immer? Es gibt kein allgemeingültiges Rezept.
    Das hat für mich eher was mit Vorlieben und Freizeitaktivitäten zu tun. Und da kann gerne jeder tun, was er möchte, solange es nicht schadet.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann stimme ich bei einer Sache zu: Sein Glückl in einer Beziehung zu suchen ist nicht der richtige Weg. Sie ist eine Zugabe für den Lebensweg, aber nicht das Glück, das man in sich selbst nicht trägt.
    Vielleicht bin ich auch nicht so in deiner Thematik, aber ich lese in dieser (nicht deiner) Sicht so viele negative Vibes über Dinge, die Spaß machen sollen. Egla, ob dieser Spaß angeblich für 10- oder 40-Jährige ist. Wer sagt das? Wer sagt, dass Heirat und Kinderkriegen ein Lebensziel sein müssen? Keine Natur, sondern die Gesellschaft. Alles auferzzwungen und wer abweicht, erfüllt nicht seinen Zweck auf der Welt.

  7. Es sind halt verschiedene Ansichten. Wir müssen uns ja nicht einig sein. ;-)
    Lebensentwürfe kann man nicht in ein Schema pressen. Sonst wären wir alle Maschinen oder eine graue, angepasste Masse.
    Keine Sorge, ich bin keine Psychopathin wegen Spongebob. ;-)
    Übrigens, wenn ich mich beim Einkauf deinerr Bilder, die nicht „kindisch“ sind, freue wie ein kleines Kind, bin ich dann eines? Oder ist das einfach mal erlaubte Freude? ;-)

  8. Geht es denn um dich? ;) da ist nix davon pessimistisch (der Pessimismus liegt da eher wo ganz anders) eher noch realistisch (wie und was du da nun projizierst spricht übrigens für sich). Es war ein kleiner Exkurs unter anderem auch zum Thema Regression und ich habe da nicht explizit deine Persönlichkeit im Fokus. Ich mache mir auch keine Sorgen *g* Über so was denk ich erst gar nicht nach. Mein persnl. Motto hab ich von Augustinus und heißt: „Liebe und tue was DU willst.“ Lieben Gruß.

  9. lol Ich dachte jetzt schon, dass es dabei natürlich auch um mich geht, weil ich das Thema überhaupt erst ins Spiel brachte. ^^
    Jeder versteht sowas, wie er kann. Ich bin da voll der Laie in esoterischen Themen.
    Dass natürlich einiges davon, allgemein gemeint war, war mir natürlich auch klar – aber ich wollte es halt klarstellen. ;-)
    Das ist ein gutes Motto und entspricht meiner Meinung. :-)

  10. Oh, ich hab mir den Text vor meiner Aussage nicht mehr angeschaut, hatte mir aber eingebildet, dass das Wort „Esoterik“/“esoterisch“ irgendwann mal fiel.
    Hätte es zu Teilen auch der Psychologie zugeordnet. :-D

  11. Der Terminus „Inneres Kind“, den du in die Runde warfst, den halte ich explizit für esoterisch, er ist aus der Psychologie von Esoterikern übernommen und m. E. falsch von Leuten aus dieser Szene adaptiert und interpretiert worden. Dabei geht es in der Psychologie um was völlig anderes, und nun schließt sich der Kreis wieder, nämlich um Regression.

  12. Verstehe.
    Kommt das mit dem inneren Kind in der Psychologie nicht eigentlich von Freud? Dessen Ansichten heute schon überholt oder wiederlegt sind?
    Ich hab mir das mal angeschaut mit der Regression. Mal auf Elemente aus der Kindheit zurückzugreifen, um Spaß zu haben, halte ich nicht für einen Rückfall auf frühkindliche Verhaltensweisen. Vielleicht liege ich auch wieder falsch, ist aber auch ganz schön komplex.

  13. Spaß haben kann ich als gereifter Mensch doch auch. Darum geht es doch gar nicht. Bewusst zu regressieren (wie auch immer .. z. B. sich eins mit Bäumen zu fühlen und oder mit der Natur …) das kann man alles mal machen. Nur eben nicht darin stecken bleiben. Die Industrie, in allen Richtungen, und ihre Helferleins tuen alles dafür, das Erwachsene im Kindchenschema verbleiben … ha je … billige Schlagertexte und Co .. Blödelsendungen … TV überhaupt .. u.s.w. denn solche, in prä – und Konvention stecken gebliebene Menschen, sind DIE Konsumenten und Gläubigen (auch von Ideologien) schlechthin. Man kann sie wunderbar manipulieren … u.s.w. ein Fass ohne Boden … und es zerstört, mal noch tiefer betrachtet, diese, unsere Erde, somit den Menschen, da sie ihn davon abhält sich wieder in der Tiefe zu besinnen, dass er, der Mensch, kein vom Kosmos und der Erde abgetrenntes Wesen ist, sondern eine beseelte kosmische Gesamtheit von und in Allem. So nun ist aber gut, genug zum Nachdenken für dich, doch finde ich es gut, wenn und dass du nachfragst und hinterfragst, das ist nämlich wichtig!

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