15 Kommentare zu „Nicht dort“

  1. kann, muss nicht, je nachdem, wie das Ego es transzendiert. Alle Äonen können in einem gegenwärtigen Jetzt zusammengefasst werden, das würde ich Zeitfreiheit nennen lieber Lu, Bewusstsein kennt und hat keine Zeit.

  2. Die Vergangenheit bereitete den Weg in das Jetzt, das Jetzt stellt die Weichen in die Zukunft, in die noch unbegehbare Idee.
    Vielleicht ist die gedachte Zukunft auch schon Wirklichkeit, je nachdem wie viele ähnliche Ideen diese ausformen. Jeder Gedanke hat Zukunftspotential. Darum ist es gut zu schauen was wie und auf welche Weise (negativ/positiv) so konkret wie nur möglich gedacht wird, damit sich genau das und nichts anderes transformieren oder umsetzen kann.
    Die Masse der Gedanken macht’s dann aus.
    Auch Angst ist erst einmal nur Reiz, dann ein Gedanke, dann…

  3. Wenn ich an die Vergangenheit oder an Zukünftiges denke, tu ich das im Jetzt! Meinst du es so? Ich betrachte und empfinde es so. Angst und Hoffnung worauf auch immer, ist ein Anzeichen dafür, dass ich mich noch nicht im Jetzt, mit allen Konsequenzen, die das zeitigen kann, inkarniert habe.

  4. Ja, genau so!
    Mir stellt sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auch oft als gleichzeitig geschehend dar, als blickte ich auf verschiedenen Zeitebenen in alle drei Richtungen zu gleicher Zeit. Da werden Muster erkennbar, ähnliche Denkmuster, die dann ähnliche Auswirkungen haben. Sich in der Vergangenheit zu verhaften, bedeutet sich der Möglichkeit einer neuartigen und anderen Zukunft zu berauben…
    Die Angst ist ein Indikator für eine Gefahr, ein inneres Schmerz-Signal, etwas zu verändern, wovon im dramatischten Fall das Leben abhängen kann. Angst ist allerdings auch ein Instrument der Kontrolle und der Macht. Inwieweit Wachstum und ein erweitertes Bewusstsein möglich werden kann hängt wesentlich davon ab wie weit man sich zum Opfer eines Umstandes zum Handlanger seines Schicksals oder zu seinem Chef erklären will – soweit es irgendwie machbar und möglich ist.
    Angstfrei ist, der sich über alles erhebt. Da erkenne ich nur höchst despotische und autokratische Politexemplare. Angst kann auch beschützen, dann heißt sie nur anders, nämlich: Vorsicht oder Wachsamkeit.
    Wenn die Instinkte geführt werden von der Ratio, können sie nicht ausbrechen und herumwildern.

  5. Das sind wichtige Gedanken. Ich halte alles für möglich, und es ist nicht ohne Ambivalenz. Ich würde es aber nicht Angst sondern Furcht nennen. Angst bedeutet u. a. Enge, dass kommt nicht gut. Wer seinen eigenen Orbit als Stern fliegt, der hindert keinen anderen. Freie Selbstbestimmung, ist nicht gerne gesehen in der Welt von Sklaven.

  6. Liebe Fee, eine Sache wäre mir noch wichtig zu sagen. Ich denke eher, wer sich despotisch über alles erhebt, ist eben nicht angstfrei sondern hat im Gegenteil die Hosen voll vor Angst ;). So rum gibt es ein Karfunkel. Grußlieb.

  7. ja, natürlich. Jeder der meint, herrschen zu müssen über andere, sie kontrollieren zu müssen, hat in Wirklichkeit Angst vor Kontrollverlust. Doch diese Menschen stellen sich eben anderen gegenüber gerne als „angstfrei“ oder „unangreifbar“ dar und vermitteln so ein anderes Bild. Wie man sieht, zeigt sich diese Illusion äußerst wirkungsvoll, wenn sie nur überzeugend genug geboten wird….

  8. Der Gaukler weiß durchaus Illusionen zu durchschauen, er ist ein Meister darin, mit schöneren und umfassenderen Illusionen, jene freudlosen zu zerstören. Der vollkommene Narr, ist der Gaukler (der Magus) und er tanzt alle Masken ohne selbst eine zu tragen. Das ist sein bester Trick, ja, er ist ein Trickster und völlig unsichtbar und unbemerkt ;) tanzt er mittendrin unter ihnen, den Tanz des Lebens .

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