Nachdenken

mit Herbert Fritsche:

“Der Mensch ernährt sich, wenn er sich mit Pflanzenkost speist, von Sonne, die in die Pflanze energetisch und organisierend eingegangen ist. Der Mensch ist gleichsam Sonnenesser, selbst der Mensch, der die am wenigsten bekömmlichen Nahrung in sich aufnehmen muss. Nicht die chemischen Stoffe ernähren den Menschen, sondern einen aus ihnen gefügte Symphonie; das bedeutet nichts anderes als: Leben lebt von Leben. Letztlich lebt Leben von der Sonne. Es ist noch nicht ausgemacht, ob es nicht auch in dieser Hinsicht von Leben lebt, denn was die Sonne ist, wissen wir noch nicht. Die Antwort, der der Physiker auf die Frage nach der Sonne gibt, wiegt vielleicht nicht schwerer als eine Antwort auf die Frage nach dem Wesen des Lebens, und von diesem weiß der nichts.”

(aus “Der Erstgeborene; Kapitel: “Mensch und Pflanze”)

Seelenkokon © by Arkis

10 Gedanken zu „Nachdenken

  1. Worin genau? Und, wer hat dich dort denn eingesperrt Wolfgang? Nun ja, manch einer hat sein Freiheit verspielt, damit, dass er/sie seine Dienstbarkeit wegwarf. ;)

  2. Freiheit ist vielschichtig, ebenso Gefangenheit. Meine Seele steckt in einem selbst und fremdgestrickten Kockon. Ich versuche es jetzt mit ein bisschen Transzendenz…

  3. Wie man sich denkt … Was bedeutet für dich Transzendenz? Die Seele, ist (m)ein interstellares Raumschiff ;) und mit der Verwandlung im Kokon reift der Falter heran, bald wird er wieder einmal schlüpfen.

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