Das

kleine Schwarze unterstreicht den Reiz der Schönheit, und eben nicht die vollkommene Nacktheit macht’s aus. Es ist der Schmuck, der Schleier der Braut, Maya, das Spiel, das anmacht um dahinter zu kommen. Und dann? Na und?

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Ein Gedanke zu „Das

  1. „Wahre Künstler bilden nur, indem sie wegnehmen. Auch von dir wird, wenn der Zeitstrom an dir zehrt, und der Ich-Widerstand schwächer und eigensinniger wird, unendlich viel weggenommen, mehr, als du glaubst, dass an dir gewesen sein kann … es kommt der Augenblick, wo Tag und Stunde aufhören; und es kommt der Punkt, wo die Stelle des zappelnden Widerstandes, den du der Zeit geboten hast, müde werden darf … Du brauchst nicht zu fürchten, ins Bodenlose fortgerissen zu werden. Da ist kein Ich mehr zum Fürchten übrig, und ist nichts Bodenloses mehr; da ist aber auch kein Boden, der dich nicht tragen würde; da ist nicht einmal einer, den du je verlassen hättest … Nirgendwohin wirst du fortgerissen; es kommt nur der Augenblick, da sich an der Stelle des Stroms, die du eingenommen hast, Kämpfen und Zappeln erübrigt. Die Stelle schließt sich, sie wird zum übrigen gelegt. Und doch ist es möglich, dass sie sich wieder öffnet, für eine neue Geburt.“

    …. http://www.theologie-und-literatur.de/fileadmin/user_upload/Theologie_und_Literatur/HesseJahrbuch.pdf

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