Menschenwelt

… mit ihren Konzepten, an denen sie haften, und denen sie sich unterordnen, und weil sie glauben, dass es die richtigen für alle seien, zwingen sie ihre Konzepte jenen auf, die sich wiederum mit anderen Konzepten die Beine vertreten. Ein Krieg der Konzepte … wo bleibt da der humanische Mensch als Mensch zum Menschen? Ach ja, das ist auch so ein Konzept.

_lbaum-by-arkis

4 Gedanken zu „Menschenwelt

  1. Es sind Gestaltungen der Gier und der Angst, und überall wo das Ego, mit seinen Kontrollzwängen überhand nimmt, ensteht Enge. Heute morgen beim Sitzen kam der Gedanke und das Gefühl ganz stark auf: Leben ist unendliche Weite, nicht Enge. Konzepte machen alles eng! Solange der Mensch sich nicht als Freude verwirklichen kann, gibt er in vielerlei Art seiner Sehnsucht nach Erlösung Ausdruck. Es ist ein Teufelskreis. Darum auch muss Kunst manchmal weh tun und nicht nur sich in der Funktion eines Ideal, von was auch immer, erschöpfen.

  2. Wenn wir unseren Emotionen freien Ausdruck gestatten, kann auch unsere Energie frei fließen. Wir können freier durchatmen und verlorenes Selbstwertgefühl kehrt zurück. So sind wir im Einklang mit unserer inneren Wahrheit.

  3. Ich denke, dass die Konzepte zwangsläufig dadurch entstehen, weil es Dualismus gibt. Die meisten von uns leben in dieser Welt wo es + und – gibt und da kommen wir nur raus, wenn wir wertfrei sind, soll heißen, wir also beide Seiten anerkennen als das was sie sind, nämlich notwendig oder wir schlicht aus der Dualität raus kommen, was einer Erleuchtung gleich kommt…, vermute ich mal. :-) Mir fällt übrigens gerade ein, Konzepte sind wie Schubladen, egal was du tust, du ordnest immer wieder (neu) ein.

  4. In der relativen, phänomenalen Welt der Handelnden und ergo Handlungen kommen wir aus der Dichotomie, notwendigerweise, nicht raus. Der Mensch kommt da gar nicht drum herum, diese implizite Spannung der Lebensspanne nicht anzuerkennen. Oberhalb der Dyade, dem Absoluten, ist Einheit (Nicht-Zwei). Jene „Leere“, doch potentielle Sphäre, was sich durch die Zwei(heit) und die Viel(heit) ausdrückt (emaniert): die phänomenale Schöpfung, mal grob gesagt!

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