Jugend Protest und Demo

mal ein wenig der Versuch, es differenzierter und von einer “übergeordneten” Warte aus zu betrachten.

Beispiele: Wie war es z. B. mit dem Generalstreik, den Rosa Luxemburg an die Arbeiter richtend ausrief? War ein Großteil jener Generation, die im Nationalsozialismus an das Gute daran für sich und die Zukunft ihrer Kinder dachten und glaubten, nicht weniger besorgt? War Frau M. Goebbels , die ihre Kinder vergiftete, nicht um die Zukunft ihrer Kinder in einem verlorenem Krieg, und dem Nach-Nazi-Deutschland besorgt? Sind die Prämissen falsch, führt das alles in eine Sackgasse. Das ist alles so komplex!

Ein System ändert sich nur dann, wenn von außen, der Umwelt, so starke Einflüsse stattfinden, das es fürs System erst mal einen Zusammenbruch bedeutet. System/Umwelt-Differenz http://urban-is.de/Annex/HTML/Kap1/Komplexit%E4t/Luhmann.htm

POLITIK IM SCHÜLERSTREIK
– Dann geh doch zu Greta! https://www.cicero.de/innenpolitik/schuelerstreik-greta-thunberg-jugend-politik/plus

4 Gedanken zu „Jugend Protest und Demo

  1. Ich glaube, was bei der momentanen Debatte um Greta (ja oder nein) und den unerträglichen Unterrichtsausfall dauernd vergessen wird, ist das, worum es eigentlich geht. Nämlich den Klimawandel und unsere Möglichkeiten vielleicht noch ein wenig dieser Welt für unsere Enkelkinder zu retten. Und es geht um unser Recht, etwas dafür zu tun. Aktiv. Also Demonstrationen lassenden anstehenden Klimawandel nicht verschwinden, aber vielleicht lösen sie in den Köpfen dieser Generation ein Umdenken aus. Ob es nicht sinnvoller wäre, z.B. das Konzept Schule auf den ökologischen Fußabdruck zu untersuchen (ich sage nur Kopien!!!) und die Schüler einzubinden, lasse ich hier mal im Raum stehen. Dann müssten neue Fächer eingeführt werden oder Lehrpläne für vorhandene umgestrickt. Auf die Straße zu gehen für etwas, von dem wir überzeugt sind, ist unser Recht. Und das sollte wieder viel häufiger geschehen, gegen den Klimawandel, gegen Rechts, gegen oder für was auch immer der eigenen Überzeugung entspringt. Dafür haben wir unseren Mund und dafür unsere Meinung. Die Schulen können nur so handeln, wie es ihnen vorgeschrieben wird. Da kann kein Schulleiter einfach frei entscheiden, er hat da keine Wahl. Der Druck kommt, wie so oft, von oben. Ob die Schüler besser, mehr, leichter Mathematik lernen, wenn sie statt zu demonstrieren, in den Klassen hocken, weiß ich nicht. Und ob es sinnvoll ist, das große Latinum mit eins bestanden zu haben, während man durch eine trostlose Wüste irrt, ist meiner Ansicht nach, auch mehr als fraglich. Da wäre dann eine Survival-Unterrichtsreihe erfolgversprechender. Sorry für den langen Kommentar, liebe Grüße, Alice

  2. Klaro! Druck von oben, ist Gegendruck zu unten. „Unser Recht“ …. haben, bekommen und im Recht sein, sind alles verschiedene Kontexte, Perspektiven und dem „Spiel“ selbst ja innewohnend. Deinem feinen Kommentar hab ich inhaltlich sonst nichts zu entgegnen und dazu zu fügen, von daher möchte ich diesen einfach mal so und für sich stehen lassen. Danke!

  3. Ich fürchte, die Gesellschaft ist heutzutage viel zu individualistisch und heterogen. Daher ist es kaum mehr möglich notwendige Massen zu mobilisieren, um polit. Druck auszuüben.

  4. o ja! Da ist garantiert etwas dran! Und wir wissen gar nicht von wo da noch an den Fäden gezogen wird. Die sogenannten „Global-Player“, sind doch sehr geschickt darin alles zu ihren Gunsten zu instrumentalisieren.

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