Klimaschutz

o ja, bin ich dafür, ist doch klar! Klingt wunderbar, da sind alle dabei, wie bei “Wetten das.” Wieso nur kommt mir das vor, wie der sprichwörtliche Strohhalm nach dem der Ertrinkende greift oder dazu manipuliert werden soll. Es müsste sofort alles abgeschaltet werden, heruntergefahren auf Null. Eine wunderbare, utopische Idee. Ob es was nützen würde, dass steht auf einem anderen Blatt. Es wird eh niemals passieren.

Und so lang du das nicht hast,

Dieses: Stirb und werde!

Bist du nur ein trüber Gast

Auf der dunklen Erde.

(J.W. Goethe)

skizze46byarkis

20 Gedanken zu „Klimaschutz

  1. wenn „alle“ dabei sind, muss es ja das richtige sein ohne wenn und aber. nur, wer ist wirklich dabei, mit allen konsequenzen? und wer beruhigt sein gewissen – womit? bewusst sein heilt – glaube ich – wohl am umfassendsten … aber so genau weiß ich das natürlich auch nicht …. (bei wetten dass gibt es nur ganz viele zuschauer und ganz wenige akteure … alles show … and as we know the show must go on …. brot und spiele oder so ähnlich …. )

  2. Kollektive Dissonanzreduktion. Da Dissonanz vom Menschen als unangenehm empfunden wird versuchen diese, die dissonanten Kognitionen in Einklang zu bringen bzw. diese in eine konsonante Beziehung zu bringen, um diesen negativen Gefühlszustand zu beenden. Mehrheit suggeriert -Sicherheit und Richtigkeit.

  3. … bleibt der Schuster doch lieber bei seinen Leisten und kümmert sich nicht um der Erden Grund… interessante Einstellung… klingt nach Grosskonzernmanager… Monsanto Gemüse gefällig… bon apetite

  4. Wenn man sich damit mal eingehend befasst, wird man unwillkürlich zur Überzeugung gelangen, die Menschheit besteht tatsächlich aus 90% Sklaven, die alles glauben und nichts wissen wollen. Naja, the end is near. Hat also auch sein Gutes. :-)

  5. Der Mensch kann sich ja nicht einmal vor sich selber schützen. Klimaschutz scheint mir ebenso illusionär zu sein, wie die Ansicht, der Mensch könne sich die Erde untertan machen.

    Grund-Exkurs: das Selbst ist nicht-objektives, objektloses oder objekt-freies Bewusstsein. Es ist der von Gedanken entleerte Geist. Das Selbst ist eine grundsätzliche Subjektivität (es gibt kein wir); kein Objekt, kein Subjekt sondern die Unterschicht von beidem, bei denen es sich lediglich um ERSCHEINUNGEN handelt. Es sind Erscheinungen, die vom Geist im Bewusstsein durch das Gefühl von Identität (mit der Welt) und mit einem bestimmen „Körper“ erzeugt werden, dies Gefühl von Identität, ist das Ego oder das Pseudo-Selbst , ein Phantom in einer Phantom-Welt. Das Klima ist kein Objekt, es ist ein Phantom, eine Illusion in der phänomenalen Welt.

  6. … ich spüre den künstlerischen Felsen… auf dem der Philosoph sitzt… aber auch dieser muss der bröckligen Realität weichen… *lächel*

  7. In Demut zu leben, braucht viel Mut. Es braucht den Mut, dort nein zu sagen, wo andere versuchen, uns ihren Willen aufzuzwingen. Denn die Demut geht den Weg der Seele.

  8. Jedes dritte neu angemeldete Auto ist angeblich ein SUV. Aus einem erhöhten Cockpit heraus hat man einfach einen besseren Überblick zum Klimawandel. Lebensmittel werden weiterhin immer besser verpackt, dem Verbraucher immer einfacher zum Konsum dargeboten (geschältes Obst in Folie, immer mehr aufgefächerte Wurst- Käsewaren in 80g-Portionen usw.). Die „Grünen“ werden gewählt, weil man ökologische Verantwortung bei ihnen verortet. Ja klar, geschenkt, ohne jede Nachhaltigkeit aus den Leistungen ihrer Regierungsarbeit. 16-jährige wählen nun mal nicht nach Resultaten, sondern nach Farbe. Grün ist in, der Rest ist out. Die Probleme überfordern, Reiz-/Reaktionsverhalten an allen Fronten, der Generation Y entsprechend. „Stell´ dir vor, die Welt erstickt am Menschen, aber keiner fragt nach.“ Sind E-Autos eigentlich eine gute Wahl? Sollte ich noch Produkte von Nestlé, Unilever…, sollte ich noch Coca-Cola trinken, dem größten Produzenten von Plastikmüll weltweit? Sollte ich Wasser kaufen oder aus der Leitung trinken? Ahh, unangenehm, weiterhin. Aber alle haben iwie iwo gerade ein „Bewusstsein“ für die Probleme und sortieren weiterhin artig ihren Müll, weil das „gut“ ist. Leider brennt der von Plastik bereinigte Hausmüll in den Verbrennungsanlagen nicht, weil er zu feucht ist. Also werden Holzpellets oder Gelbe Säcke untermischt, um den Brennwert zu steigern. 80% der Gelben Säcke wandern eh in der Verbrennung oder im Export als „Wirtschaftsgut“ (wo auch immer das dort entsorgt wird). 1KG Plastikmüll entspricht einem Liter Öl, dieser Rohstoffpreis wird auch annähernd bezahlt. Aberwitzig dabei: Die Menschen reinigen ihren Plastikmüll auch noch, verbrauchen also zusätzlich Ressourcen an warmen Wasser und belasten die Kläranlagen mit Spülmitteln. Aber wenn man im Einzelhandel oder Supermarkt an der „Frischetheke“ mit mitgebrachten Gefäßen auftaucht, darum bittet, Verpackungen wegzulassen, dann geht das „natürlich“ nicht, aus hygienischen Gründen oder so. Uns bleibt, die Julia Glöckner zu bewundern, wenn sie den D-Chef von Nestlé in einem „Interview“ öffentlich dafür lobt, dass der Konzern den Zucker/Salz/Fett-Gehalt von Produkten senken möchte. Diese Zwischenziele von 5-10% für die Öffentlichkeitsarbeit erreicht der Konzern dabei statistisch auch dadurch, das der Gesamtinhalt der Produkte pro Verpackung reduziert wird (pro Portion). Weiterhin verbreiten die Leitmedien treu, dass die Vorwürfe an Nestlé und Konsorten doch arg überzogen sind, weil große Firmen nun mal viel Angriffsfläche bieten und so schlecht doch gar nicht alles ist, was die so machen. Oh Mensch, wie lange könnte diese Liste noch werden, Mikroplastik in Duschgels und Shampoos, damit sich Haare leichter kämmen lassen, Kläranlagen aber an die Leistungsgrenze treiben. Konsum von E-Technik, teils vollkommen sinnlos, aber das neue Handy kann die „Wetter-App“ nun mal schneller öffnen… ach, ich schliesse hier mal ab

  9. …wer glaubt noch an den „Menschen“? Ein Reiz/Reaktionsapparat, der außerhalb seiner primären neuronalen Verschaltungen nur ungutes wittert und sich standhaft weigert, weitere Sinne freizuschalten? Hm.

  10. O ja! ich zitier nun mal das Tao the king: am Schluss des 11ten Kap. „Gearbeitet wird mit Seiendem, doch Nichtseiendes macht den Nutzen aus.

  11. … füttert keine Kuh… jeden Morgen um Morgen , jeden unfassbarfucking Tag…. entschuldige ich bin gerade nicht… philosophisch unterwegs…

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