4 Gedanken zu „Der Fall Martin Heidegger

  1. Ich möchte gar nicht wissen, wer alles noch Nazi war von Deutschlands großen Denkern.
    Fast das ganze deutsche Volk war doch damals infiziert…

  2. Naja, ich war jetzt nicht so begeistert von dem Sprecher. Zu Anfang sagte er doch „was IST denke“, das war echt ein grober Schnitzer. Jeder der sich mit Heidegger befasst hat, weiß das es eben nicht um IST geht, sondern um heißt, weil er eben das Denken nicht in einen IST-Zustand verstanden haben wollte, denken ist Prozess…vllt. so. ;-) Aber trotzdem auch inspirierent, als er meinte, er sei ein Mystiker gewesen, was ich so unterschreiben konnte.
    Was mir wiedermal auffiel, mit welchem Recht (da geht nur ein: ich weiß es besser-Recht) darf man einen anderen kritisieren. Er hat damals in einer Zeit gelebt, wo keiner von uns wusste, wie man selbst reagiert hätte.
    Übrigens, in seinen schwarzen Schriften, schrieb Heidegger einmal (sinngemäß) es gibt 2 arten von Denken, das rechnerische Denken, wenn a dann b und das Denken an sich. Und die Juden seien diejenigen die am besten rechnen können, Genau deswegen war er ein Antisemit, also bisher habe ich sonst keine Anschuldigungen gefunden. :-)

  3. Dank für deine Gedanken hierzu! Kann da nicht wirklich mitreden, dafür weiß ich zu wenig darüber. Denken, kann auch meditativ sein. Gruß

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