Ausgleich

Atu 8 Gerechtigkeit – Göttin der Waagschalen: M A A T

Mit ihrem Schwert (ZAIN- Atu 6 “Die Liebenden”) gleicht sie die Aionen von Horus und Seth aus. Das sognt. Aion der Maat, wie im Liber Al vorgezeichnet, ist kein positives Aion, vielmehr bildet sie als WAHRHEIT (oder auch Realität genannt, wenn man so will), die Unterschicht aller Aionen (Zeitalter). Wenn das Gleichgewicht (das nur auf der Grundlage von Wechsel und Bewegung resultiert) gestört ist, zum Beispiel, wenn Phänomene als “real” wahrgenommen werden, bringt sie mit ihrem Schwert Verwüstung und Alpträume. Wird ein vollkommenes Gleichgewicht erreicht, ist ihr Schwert exakt eine scharfe und leuchtende Klinge eines wahren Urteilsvermögens, die das Unreale vom Realen trennt: das Phänomenologische vom Noumenalen: das wahre Wissen; Jnana oder Gnosis.

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by Lady Frieda Harris

4 Gedanken zu „Ausgleich

  1. Lade gerade ein Video hoch, über Zitate aus dem Buch Thoth. Dort habe ich folgendes Zitat für die Karte Ausgleich gewählt: „Die Ausgleichung
    Im alten Kartensatz wurde diese Karte Gerechtigkeit genannt. Dieses Wort besitzt nur eine rein menschliche und damit relative Bedeutung, somit kann man es nicht als eine Naturtatsache betrachten. Die Natur ist nicht gerecht; im Sinne irgendwelcher theologischer oder ethischer Anschauung, sie ist exakt.“ :-)

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