Jasmin

jasmin-06-19-by-arkis

“Da sind vier Tore zu einem Palast; der Boden dieses Palastes
ist aus Silber und Gold; Lapis Lazuli & Jaspis gibt es dort;
und alle seltenen Wohlgerüche; Jasmin & Rose und die Embleme
des Todes. Mag er die vier Tore nach einander oder
auf einmal durchschreiten; auf dem Boden des Palastes soll
er stehen. Wird er nicht sinken? Amn. Ho! Krieger, wenn
dein Diener sinkt? Doch es gibt Mittel und Mittel. Seid
stattlich deshalb: Euch alle kleidet in feine Gewänder; eßt
deftige Speisen und trinkt süße Weine und Weine die schäumen!
Auch erfüllt euch im Willen zur Liebe wie ihr wollt,
wann, wo und mit wem ihr wollt! Aber immer zu mir.”

3 Gedanken zu „Jasmin

  1. „Wahre Einheit Verschiedener setzt Anerkennung der Verschiedenheit voraus. Aber anerkannt werden muss der die Geliebte – nicht die eigene Liebe“ (Michael D. Eschner, Thelema in 100 Jahren). Das Buch ist übrigens empfehlenswert.
    Grob ausgedrückt. Die Liebe kann nur im anderen sein, in dem man versucht zu verstehen, dieser Versuch ist das Wollen. Durch das Wollen den anderen zu verstehen, erweitert man sich, man lernt durch den anderen und lernt sich dadurch besser zu verstehen. Ein „Liebe unter Willen“.

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