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Daphne-Thema

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„Hilf, Vater“, sagt sie, „wenn ihr Flüsse göttliche Macht habt!
Durch Verwandlung verdirb die Gestalt, mit der ich zu sehr gefiel!“
Kaum war die Bitte beendet, befällt schwere Taubheit die Glieder:
Die weichen Brüste werden von zarter Rinde umschlossen,
die Haare werden zu Laub, die Arme wachsen als Äste;
schon wird der flinke Fuß von trägen Wurzeln gehalten,
ein Wipfel verbirgt das Gesicht: Der Glanz allein bleibt ihr.
Phoebus liebt sie gleichwohl. An den Stamm hält er die Rechte
und fühlt noch unter der neuen Rinde die zitternde Brust.
Die Zweige, wie Glieder, mit seinen Armen umschlingend
küsst er das Holz, doch das Holz weicht vor den Küssen zurück.

Ovid – Metamorphosen

Eine orthodoxe Interpretation

Dafür Dank … eine antinomistische konnte ich bisher nirgendwo entdecken, hält man sich aber an die weniger dichotomische Verfassung des Originals, kommt man dem schon näher.

OZ

Manchmal brauche ich die Sturheit eines Ochsen um ans Ziel zu kommen und um standhaft zu bleiben. Ich lass mich nicht durch negative Einflüsse oder andere Meinungen beeindrucken. Es ist mein eigener Weg, den ich geh! Dafür brauchts eben auch mal diese nötige Portion Sturheit, damit ich dem inneren Gespür überhaupt folgen kann.

Nur ein eigener Weg führt zu echten Ergebnissen.

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