Symptom des Ver-und Überdrusses

All die Reden, das gesamte Blabla um die eigene Personalpostelei, nebst dem gesamten, blinden Aktionismus, der Bürokraten in den Parteien um den heißen Brei, ist ein Symptom; es lässt sich die Verunsicherung unter anderem als Folge einer Übersättigung von Spaß-Kultur-Event-Unsinn und Ablenkungs-Konsum deuten. Kurz, Brot und Spiele, also nichts neues unter der Sonne. Wo ist der nächste Kick zu kaufen, zu buchen? Freitag für die Zukunft? Demonstrationen sind bereits schon Event-un-kultur. Gibt es einen Mangel, der nicht manipulativ herbeigeredet und erzeugt wird, anstatt aus der Fülle zu schöpfen, und zwar ohne egoischer, partikularer Interessen, profilneurotischer, einzelner Pöstchen-Inhaber? Eine alte Volksweisheit sagt: „wenn die Maus satt ist, dann schmeckt das Mehl bitter.“ Will man sich ein Bild davon machen, wie es um die Moral des westlichen, industriellen Wohlstandes bestellt ist, der lese Tageszeitungen, Illustrierte … und das Fernsehprogramm.

Alles und Nichts, ist bereits mehr als genug. Behaltet euren Kruscht.

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7 Gedanken zu „Symptom des Ver-und Überdrusses

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