Rauskommen COPD & Psyche

Beitrag steht hier, vielleicht, nur vorübergehend, zum eventuellen Verständnis. Da ich meine persönliche Betroffenheit hier und auch sonst nicht zum Thema machen will, und auch zum Thema gemacht haben möchte (mache das eben allein mit mir selber aus, so bin ich nun mal) werde ich den Post nach einiger Zeit wieder löschen. Komme relativ gut klar, bis auf hin und wieder wenige Ausnahmen von Ausrastern und Zurückweisungen meinerseits. Brauche keine Satsang-Laberer, und Bücher in diese Richtung, Namen sind egal. Komme aus einer anderen Richtung, mache mein Ding, und doch, letztenendes führen alle Wege nach … Könnte hier nun diesen einen, relativen Spruch Shankaras zitieren, will ich aber nicht, abgesehen davon, ist mir jener eben auch schon wieder zu inflationär im Gebrauch.

https://www.copd-deutschland.de/images/patientenratgeber/patientenbroschueren/psyche.pdf

Danke fürs Lesen und ….

Arkis

27 Gedanken zu „Rauskommen COPD & Psyche

  1. Hab es seit 15 Jahren, ein schleichender Prozess. Rauche nicht seit 12 Jahren, ,fehlt mir nicht, im Gegenteil. Diagnose bekam ich vor 12 Jahren. Es war nicht nur einmal äußerst knapp. Die Kunst, das Zeichnen, ein wenig Poesie und das Malen geben mir Kraft und Halt. Gesellschaft mit nicht mehr als zwei bis drei Personen genügt mir, und hin und wieder besuche ich ein klassisches Konzert, Vernissagen z. B. oder ähnliche Veranstaltungen interessieren mich allerdings nicht wirklich.

    **-)

  2. Uff, da bin ich aber platt. Und sprachlos.
    Ich kenne die Krankheit durch Betroffene, und bin dann dort manchmal mit meinen Klangschalen unterwegs, Danke, dass Du das hier mitteilst.Wünsch Dir immer immer genug Sauerstoff um Dich rum! Und Notfallflaschen dabei.Und immerneue Farben auf dem Papier.

  3. Gefallen ist da ja eigentlich nicht angesagt. Was mir gefällt, ist dass du offen damit umgehst. Ich hoffe, dass du noch lange so wie jetzt weitermachen kannst.

  4. Sehr kapriziöse Erkrankzng. Kann auch plötzlich besser werden- ohne äußeren Grund . Kenne Verläufe, wo der Arzt deutliche Verbesserungen konstatierte – obwohl die Betroffenen noch unvermindert rauchten! Da hast Du ja schon mit 12 Jahren rauchfrei gute Voraussetzungen geschaffen – wünsche dir Zuversicht und Entspannung- das sind die besten Heiler.

  5. Nein, das gefällt mir nicht, lieber Arkis…:-(
    Meine Mam hat auch COPD. Sie hat es bereits lange und sie qualmt immer noch, sie ist 82 Jahre alt…
    Nun weiß ich, warum ich so traurig heute war. Hab an Deine Bilder gedacht. Zauberbilder…
    Ist auch ganz schwer, hier etwas zu schreiben, das Dich trösten könnte.
    Das:
    Ich mag dich sehr
    Liebe Grüße,
    Amélie

  6. Liebe Amélie, das ist so ein besonders schöner Name, welcher für mich eine besondere Bedeutung hat in meiner Kabbala, ist ja „irre“. Kein Wunder. 82 Jahre, das ist unglaublich. Es ist ein ständiges auf und ab, heute ist wieder etwas besser. Komme bisher ohne Sauerstoffflasche aus. Was extrem beengend ist, sind Situationen in denen ich mich psychisch durch manche Menschen, auch aus dem familiären Kreis um mich, „genervt“ fühle. **-) Übrigens, mag ich dich deine Art, dein Wesen, das ich spüre schon von Beginn an, auch.
    Lieben Gruß, Dank für deinen Kommentar.

  7. Liebe Ele, du triffst es auf den Punkt, bei 20% , die ich noch schnaufen kann, ist es wie ein Wunder ohne Flasche auszukommen. Genau, es ist ein auf und ab, Entspannung finde ich am leichtesten im Asana, und hin und wieder gleite ich sogar in eine Meditation, da ist alles wieder ganz anders und doch auf eine Art fühlt es sich natürlich an. Lieben Dank für dein Wort und Wunsch :)

  8. Auch an dich, das ist lieb :) Klangschalen tun gut. Weiß nicht wie ich das mache, bei 20 % nur noch, ohne Flaschen auszukommen, ist aber so, darüber bin ich froh. Lieben Dankes-Gruß

  9. Lieber Arkis, meinen Namen wählte meine Mutter. Weil sie mich nicht so nennen durfte und ich aber auf ihn höre und weil mein Herz ihn seit immer schon liebt und wieder erkennt, habe ich ihn angenommen und er bedeutet mir weit mehr als ‚nur‘ ein Künstlername. Stefanie heißt meine Vernunft. Amélie heißt mein Herz. Es gibt keine Zufälle oder…? Deine Bilder erreichen mich, sie erscheinen mir vertraut wie Ideen, die ich träumte. Meine Mam lebt sehr gerne. Sie raucht schon so ewig lange. Einmal sollte sie es sich abgewöhnen. Dabei wäre sie fast gestorben. Sie wurde wie ein Gespenst ohne jede Lebensfreude bis sie sich wieder ihre Dinger wegschloten durfte. Sie übt aber jeden Tag atmen mit so einer Lungenfunktionstrainingsmaschine. Da musst du hinein pusten und gegen Widerstand atmen. Das erweitert das Lungenvolumen. An den Sauerstoff musste Mam zwei Mal nach heftiger Bronchitis.
    Und ja, ich kenne den Stress, nervige Situationen auszuhalten. Und Stress macht krank. Dann brauchst du Rückzug. Wenn ich merke, dass ich Leute gerade nicht gut aushalten kann, bringe ich mich out of sight und sage dann auch: bitte nicht böse sein, mir geht es grad nicht so pralle, ich glaube, ich brauche eine Mütze Ruhe. Bislang klappt das gut mit ‚meinen‘ Leuten…und auch anderen…
    Jetzt habe ich aber viel geschrieben…
    Danke für Deine feinen Worte.
    Bleib uns allen hier bitte schön erhalten.
    Im Moment schmückt noch dein Osiris meinen Hintergrundbildschirm. Inspiriert mich…:-)
    Herzlich,
    Amélie

  10. Mein Herzensgemüt fühlt sich so berührt an, Amélie, es reflektiert so sehr die liebe Kraft in deinen Worten, bin ganz sprachlos. Das Pusteding kenne ich, auch Lippenbremse und all das, und genau so, wie du es schilderst, der „Stress“ und all das … huuuuh **-) *einfachwow*

  11. Anfang 2018 bis April hatte ich eine schwere Lungenentzündung, hatte schon mit dem Leben abgeschlossen, mit allem drum und dran, was das seelisch ausmacht, bin aber wieder einmal dem Tod von der Schippe gesprungen, habe allerdings das verlorene Körpergewicht, & die ganzen diesbezüglichen Reserven bis heute nicht wieder aufgeholt. Nja, übergewichtig war ich ja noch nie, und bei der Sache ist es nicht nachteilig, nicht so viel mit sich herum zu tragen. Schönen Abend und schlaf gut :)

  12. Lieber Arkis,
    Mit manchen Menschen stimmt einfach die Funkfrequenz und dann Gewittern die Synapsen, die Telegrafenmasten sprühen Funken und die Welt wird klein, ein Stückchen vertrauter und daher schreibe ich so ehrlich und frei von der Leber weg wie nur möglich.
    Ich war schon mal umfangreicher, seit zwölf Jahren entschied ich mich für ein leichteres Sportchassis, weil ich mich so gerne bewege, tanze, radele, tanze. Ich futtere für mein Leben gerne – aber ich passe auf, was und wie viel wird streng kontrolliert. Wegen Wohlfühlgewicht. Denn nur das ist wichtig…
    Schlafschön und einen sonnigen Samstag wünscht,
    Amélie

  13. Meine Synapsen empfangen gerade deine Wortfrequenzen, Funken sprühend, nicht verengend als mehr zur Freude :) Dir einen fröhlichen Tanz in Leichtigkeit, frei von der Leberwurst weg :o)

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