Das Kind der Magick

Empfangen-Zeugen-Empfangen-Werden-Sterben-Empfangen … – ein unendlich und illusionäres Spiel. Ist ein Werk vollendet, manifestiert, ist jener Wille der es schuf gestorben, vergleichbar einer Knospe, die nachdem sie erblüht dem Verwelken anheim gegeben ist. Es bleibt beim Künstler, vom Liebes-Kuss der Muse inspiriert, ein neues bereit zu stellen.

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© Arkis

4 Gedanken zu „Das Kind der Magick

  1. Zeugenwerdenseinsterbenzeugen…es ist der magische Kreislauf, die Ewigkeit des Lebens, von der alles immer nur wieder ein Teil sein kann. Wie der Regen, der ohne einen Ozean nicht fallen könnte.
    Der Künstler vertraut seine Werke diesem Kreislauf an, nabelt sich ab von ihnen, braucht Geistraum für neue Eingebungen. Dem was er schafft, erhofft er ein Überdauern seiner selbst- wie alle Eltern erhoffen, dass ihre Kinder sie überleben werden…

    Sehr sinnlich, dein magisches Kind. Die Schlange ist die Hüterin der Geheimnisse des Lebens.
    Und zum Schluss die alte Evaweisheit:
    One apple the day keep the doctor away…😁
    Liebe Grüße,
    Amélie

  2. Schöne von dir weiter geknüpfte Muster, liebe Amélie. Magick ist im Grunde ein anderes Wort für Illusion. Der Magus weiß um das relative, phänomenale Spiel (lila) des Bewusstseins mit der Kraft (shiva-shaki), er ist der sich selbst bewusste Schöpfer der Illusion. Die gemeinsame Quelle, ist das sognt. Absolute … eins, viele und keins ;) Das Alpha und das Omega.

    siehe eventuell auch, wenn gewollt, hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Lila_(Hinduismus)

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