Nächtliches Phantom

Art of Arkis

Luft und Zeit schienen zu einem einzigen, undurchdringlichen Klumpen verdichtet. Im Zimmer roch es nach Amber und Moschus. Ein voller aber bleicher Mond schien durch das einzige Fenster herein, flüchtige Schatten huschten an den Wänden und am Fußboden entlang. Ein paar Wolken schoben sich vor den Schein des Mondes, und das zuvor dämmerige Licht schien sich noch mehr zu verdichten.

Bohhe, was ist das denn!? Ich schreckte aus dem Schlaf hoch, mehr sitzend als liegend starrte ich auf die seltsame Erscheinung neben meinem Bett. Ein Knattern ging durch den Raum, eine Stimme? Ein Laut, der sich wie; „E I N“ anhörte. Da stand doch wer oder was, mehr ein Schemen als Gestalt seiend. Die etwa 1 Meter 70 große Erscheinung in einem dunklen Umhang bekleidet, ähnlich eines Schamanen, hatte Hörner an dem was ich als ihren Kopf ausmache. Das war total unheimlich, noch gruseliger, aber auch auf seine Weise faszinierend…

Ursprünglichen Post anzeigen 131 weitere Wörter

7 Gedanken zu „Nächtliches Phantom

  1. Nachtsicht hat die Realität die gleiche Konsequenz, wie Traum oder Traum Wirklichkeit werden … verstörend und faszinierend, vielleicht wahrer als die Realität selbst.

  2. Die Quelle des Bewusstseins, stellt , so vermute ich, das Unbewusste dar. So wie Nox, das ergänzende zu Lux, das Nicht-Sein die Quelle des Seins darstellt. Heute Nacht vor dem Einschlafen dachte ich daran und mir kam der Gedanke; Kunst ist das Spiel des Bewusstseins mit dem Material, dem „Stoff“ des Künstlers. Er SELBST ist und liefert den Stoff, aus dem seine Träume und Werke sind. Lieben Gruß

  3. Ich stimme zu, dass Sein nicht die Quelle des Seins ist, es wäre reine und sterile philosophische, psychologische, soziologische Tautologie. Jeder Verdacht und jede künstlerische Manifestation, die Sie haben, ist willkommen, zu reflektieren und zu vertiefen. eine Umarmung

  4. Da warst du noch jung, oder? ;-) Mir ist folgendes mal passiert. Ich bin morgens aufgewacht und schaute zu meinem Kater (Strumpf) der schaute in die Richtung meiner Füße und ich schaute auch dahin. Da saß dann eine Gestalt, sie war grau und ich erkannte nur die Umrisse, sie saß so, als würde sie im Drachensitz sein und löste sich von außen nach innen langsam auf. Aber der HGL war es vermutlich doch nicht. :-)

  5. Im 24 ten Kalenderjahr. Es könnte schon eine spontane Projektion d. HGA gewesen sein, was du schilderst. Es geht immer von „ihm“ aus und unerwartet. :o)

Kommentare sind geschlossen.