3 Gedanken zu „Verdorbene Willen

  1. Freiheit ist nicht wirklich einschränkbar, auch dann nicht, wenn ich sie mit negativen Gedanken und Ängsten konfrontiere. Das Ich kann sich natürlich leicht selber mit Gedanken unfrei und abhängig machen. Wenn aber erkannt wird, dass ich das tue dann ist es auch möglich sich wieder zu befreien, indem ich mich bewusst wieder mit der Seele verbinde.

  2. Jeschusch! Warum nur begibt man sich freiwillig auf Glatteis? Weil man sich „frei“ fühlt?
    Unvefälschte Freiheit herrscht nur in einem unverfälschten Chaos. Darum lässt sich die geistige Freiheit nicht einschränken. Frei ist auch, wer sich von Ängsten plagen lässt. Frei bedeutet: Alles ist zugelassen. Selbst die Akzeptanz von Regel gemeinschaftlichen Zusammenlebens ist ein Akt der Freiheit.

    Anders die Unfreiheit des Körpers. Man kann also als freier Mensch in Unfreiheit leben, wenn man sich einen Mord geleistet hat.

  3. Von allem, was ich sagen kann; ich will es, sollte ich auch sagen können, dass ich es nicht will. Es gibt nur einen Willen, der sich selbst will, dass ist jener, der frei von der Verdorbenheit der Gier nach Resultaten ist.

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