9 Comments

  1. Leider hab ich nur dies gescannte, nicht so gute Foto. Zum Beispiel ist die Schlange, die aus dem Kopfschmuck kommt, schwer erkennbar. Das Original ist schon sehr lange nicht mehr in meinen Besitz … Danke fürs feedback :)

  2. Aus der Stierepoche. Sie nährt den Kosmos. Verbindungen bestehen zur Kybele und Hera. usw. Schreibe gerade über solche Archetypen.. Grüßle

  3. Das ist interessant, da verschmilzt Muttergottheit Isis mit Hathor. Hera , jepp … und Gaia als biosphärische Göttin der Erde (als die Große Mutter), nicht ERDE, das ist Demeter (als die Große Göttin). Doch die regressive Wirkrichtung von Gaia ist Kybele. (Stichwort: Sexualunterdrückung) In ihrem Dienst fanden in einigen Regionen des Mittelmeerraumes blutige Selbstentmannungen statt (das lässt sich auch gut in Wagners Parsifal Musikdrama finden: wo sich Klingsor selbst entmannt) Gaia wird zu Kybele, wenn das Ich eigentlich eine höhere Ebene anstrebt, diese aber nicht erreichen kann, wenn der Sog es zurückzieht ins Erdhafte als den nur Bios. So geht der Weg hinauf zu Demeter oder hinab zu Kybele; Ausgangspunkt ist in beiden Fällen aber Gaia. Strebt das mentale Selbst vehement-aggressiv voran, indem es Gaia verdrängt oder absprengt, und das ist unser modernes kollektiv Drama, dann wird Gaia zu Kybele: das Erdhafte-Biologische wird in „den Keller der Psyche“ verbannt, wird dort dämonisch und regressiv. Das gesamte Mann-Frau-Drama wird davon affiziert und bekommt seine bekannte neurotische Auswirkung: die Frau, reduziert auf Gaia, wird notwendig zu Kybele, und der Mann unfähig, Gaia zu begreifen (ganz zu schweigen von Demeter), erliegt dieser regressiven Suggestion, die er zugleich hasst und verachtet. So wird Sexualität zum „nur Trieb“, wenn der Geist nur extrem zugespitzter Intellekt sein darf. Und die Frau, kybelisch geworden (siehe Wagners Kundry-Gestalt), hasst das mentale Ich, dass sie ausschließlich als ein mächtiges-intellektuelles Abgespaltenes begreift und erfährt, und dieser Macht setzt sie die Macht der Kybele entgegen: Sie will nun das Blutopfer des männlichen Selbst; und sie bekommt es. So kann es geschehen, dass langfristig sich beide Geschlechter zerstören. Ja, vielleicht müssen Frauen wirklich auch „Töchter der Sonne“ und die Männer „Söhne der Erde“ (und auch des Mondes) werden …. (Isis-Osiris & Horus-Hathor)

  4. Kybele regierte die Stierepoche. Jetzt sind wir ja im Wassermann, so Uranus will. Aber der Stier und die entarteten Nachwehen dieser alten Erdzeit-das Anatolische Urdorf ist ein Kybelerelikt, bevor sie ins Mittelmeer gelangte über die Zeit, schreit nochmals nach Blut der unterdrückten Söhne. Hier gehört emanzipiert, oder besser, die Mutter gelöst vom Opfersohn. Sorglos in den Tanz des freien Lebens. Ich bin grad in einem Göttinnenprozess, astrologisch und künstlerisch. Hat mich jetzt ganz geholt ;) Damit beschäftige ich mich ja auch schon Jahrzehnte, aber jetzt soll ich es sprechen. Tanzen, singen. Voll mit den alten Ladys. Das sieht man den den Malereien, sie sind einfach aus Kreide und Buntstift. Höhlendynamik..Tara..auch das ist die Erde, auffindbar zwischen Irland und den alten Naturvolk der Kanaren. Im Ausgleich fliegt die himmlische Tara des Himalajas.

Kommentare sind geschlossen.