20 Gedanken zu „Cherub

  1. Nö, schwarze Isais eher mit Lilith, oder auch die qliphotische, dunkle, Seite, der astralen Sphäre von Yesod (Mond) – die dunkle, zerstörerische Anima, der Schatten, bei C. G. Jung. Sie bindet das Dunkle, die Furcht, die Gier u.s.w. Diese Kraft schafft aber neu, indem sie „zerstört“, Gift und Heilstoff in einem. Solve et Coagula … Meyrink hat das unheimlich gut beschrieben. im Engel ;)

  2. genau, des Engels Energie (das Unbewusste) nährt sich vom „Wissen“ (Projektion) der Magier selbst, er schnallt es nicht, noch nicht … Magie ist tun ohne zu Wissen.

  3. „Ist Isis identisch mit der schwarzen Isais?“ Spannend: wie fühlt sich die Göttin für dich an? Gustav Meyrink „spiegelt“ sich selbst ja im Geiste seiner Zeit, Männerbilder hatten nicht selten eine spezielle hm Einstellung zu Frauen, eher noch so eins des Dämonischen, „Sündigen“ Abgründigen Unberechenbaren … Keine Ahnung ob er sexualmagisch unterwegs war. Klar, der Dolch ist einer der Schlüssel ;) *räusper*

  4. Ich hab schon was drüber gelesen jetzt, vorher war sie für mich die Fürstin der Unterwelt nach meiner bisherigen Lektüre. Jetzt ist sie eine von der guten Seite, wenn es das überhaupt gibt…

  5. deine „klecksographie“ ist vom feinsten, bin inspiriert.
    ein guter weg, den auch ich sehr früh mal ging, ohne vom „Rohrschachtest“ oder von TAROT gelesen zu haben.
    mach morgen mal einen beitrag dazu. meine der 60er jahre entstanden allerdings mit einfachsten mitteln des zufalls.

  6. ich bin erfreut und danke dir, dass es tatsächlich möglich ist, miteinander zu diskutieren und das thema kunst mal etwas umfassender zu erweitern, hier speziell die aspekte zur klecksografie und gemeinsamkeiten der inspiration.

    irgend jemand mag sich wundern, warum so viele worte um einen klecks? naja, die grundfrage eines sinnvollen erkundens steht doch am anfang jeder philosophie, gleich welcher richtung, die neugier des begreifen wollens.
    ob mit oder ohne viel worte der schriftsprache, es gilt sprechen und denken zu lernen und wie im richtigen leben sind die unscheinbaren dinge oft der schlüssel, nicht zur wahrheit, sondern weitere räume zu betreten und wieder beginnt ein anderes abenteuer oder man verlässt den raum, wenn da nur die eigene leere antwortet.

  7. Du sprichst mir sehr aus der Seele Dietmar. Keine Frucht vor der Leere, ist sie doch Urgrund aller Form und Fülle. Ja, Alles, der eine Geist, die Einheit von Geist und Materie.

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