Mysteriöses

… verbleibt, ist grundsätzlich jenseits jeglicher Erklärbarkeit – und ist nicht einfach eine nur schwer mittelbare oder zufällig verschwiegene Information.

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by Arkis

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Maler und Zeichner des phantastischen Realismus - Künstler und Magier-Philosoph Artist and magician-philosopher. Die Idee ist die Emotion des Geistes, während Emotion der Reflex der Seele ist.

34 Comments

  1. ein bild, ob gemälde, illustration oder foto zu erklären, bringt weder für den autor noch für betrachtende etwas; bestenfalls gedanken, assoziationen in worte fassen.

  2. will ich jetzt auch mal sagen:
    du bist immer die positive ausnahme, nicht allein wegen der kimmentare. wir können auf augenhöhe diskutieren – da bist du wirklich der einzig_artige :-)

  3. *lach* hätte ich jetzt nicht gedacht lieber Dietmar. Ich spüre es, wenn jemand „bei sich zuhause“ ist, und nicht (nur) in ideologisch-fundamentalen Fixierungen verwickelt. So guck ich bei mir selber, um kundzutun, wenn ich es vermag, wie es sich für mich anfühlt, möglichst ohne jedwelche Überstülpungen.

  4. was *fix*iert erscheint, ist doch….ja! in puncto situativer & je nach zeit ausgelöster wirkung veränderbar & sogar erweiterbar, s.h. in bewegung…….ist fließender Kontext oder auch Nicht-Rahmen. So sehe ich Das . Beste Grüße

  5. Ist das Alchemie? Das Feste (Fixe), sind teils auch fixe Ideen, vom Fluidalen trennen, die Schlacke sinkt nach unten, das davon Gelöste, ist beweglich – lösen und binden, um zu binden und zu lösen … mal abgesehen von meiner Interpretation fix und flüssig, zwei Zustände der selben Substanz, ist es Geist, der sich in Allem selbst wahrnimmt.

    toll, wie du das siehst

  6. Unterstelle Dir mal ganz positiv subtil subversiv ureigenste Beantwortung der Frage „Ist das Alchemie?“…..insohnahfern aller schon vernommenen Antworten.

  7. Wie gesagt, die Metapher des Zwiebel Schälens, ist nicht ohne ;) Had-it, ist nirgendwo zu finden, und ein Stern, ist der Name seines Hauses. Wer die prima materia nicht in seinem ur-sprünglichem Hause vorfindet, wo dann ? Kinder spielen damit.

  8. sehe ich auch so – sogar sehr langfristig :
    „alles fliesst“ / panta rhei [ HERAKLIT alles bewegt sich fort und nichts bleibt ], darauf bezog sich bereits PLATON und vieles in der griech. mythologie…

  9. Fließen … nicht immer so locker, wie es gut tut, hab grad eine sehr schmerzhafte Blasenentzündung, da tröpfelt es nur ein wenig, und das tut höllisch weh … ja, Ausnahmen bestätigen die Regel ;) es gab übrigens einen griechischen Philosophen, Namen fällt mir grad nicht ein, es bewege sich gar nix, sei alles lediglich eine Vorstellung des Subjektes, und, das es Subjekt ohne Objekte nicht gibt.

  10. das ist mir allzu bekannt, es fliesst nicht, trotz blasendruck, normalerweise ein alte männer problem.
    blasenentzündung hatte ich auch mal, hat der urologe entdeckt – mein guter arzt des vertrauens, auch in der vorsorge, seit jahren.
    ein früherer freund hat warnungen ignoriert und es war zu spät, er starb.
    habe sogar einer darmspiegelung zugestimmt, man nimmt eine medikament, wacht auf, ohne was gemerkt zu haben, ist nur alle 10 jahre nötig.

  11. lieblingszitat fragment:
    „als die Aleuten(?) die bewegung leugneten, ging ( Diogenes? name fällt mir jetzt nicht ein, was wiederum zum phänomen des gedächtnisses führe * ) nur ein paar mal auf und ab, wodurch er sie hinreichend widerlegt zu haben glaubte.

    neulich im radio zeitzeichen: „das gedächtnis ist kein bestimmer ort im gehirn…“, weder im sprachzentrum, rechte/linke hirnhälfte, weder rational noch im gefühlszentrum – ergo können erinnerungen mit völlig anderen ASSOZIATIONEN verknüpft sein, bzw. assoziationen auslösen oder sich im kreis „bewegen“ um einen anderen kern.

    fand für mein assoziatives, oft hyperaktives denken, die vorstellbarkeit einer schmalen ellipse: ein gespräch / das denken umkreist den mittelpunkt, entfernt sich davon, umrundet die ellipse und kehrt doch wieder an der kürzesten entfernung zum mittelpunkt zurück, d.h. trotzdem nicht den roten faden verlieren.
    typisch für mein problem, nicht verstanden zu werden und selbst kein verständnis für smalltalk ( real und WP ) zu haben.

  12. auf akashay-6 antworte ich hier, da kommentare dort geschlossen.
    ich äusserte hin und wieder, bereiche der „mystik“ beachte ich ambivalent. doch deinem text in akasha-6, mit verweisen auf „mystiker“, kann ich bedenkenlos zustimmen, beeindruckend von dir formuliert.

  13. so ist es, bin kein mystiker, nicht vollkommen zu sein, ist keine schande. darum habe ich bewusst die ambivalenz vorab erwähnt, was mich nicht davon abhält, die eigenart meiner persönlichkeit als veränderbar anzunehmen.

  14. Vollkommen oder nicht. ist z.B. da es keinerlei inneren Widersprüche oder äußere Finsternisse für einen Mystiker gibt, irrelevant, nicht mal ihn als Mystiker gibt es mehr, das ist das Paradox. Er lebt ja dennoch immer noch, solange er auf der Erde ist, in dieser phänomenologischen Welt, diese hat aber nur noch eine rudimentäre Relevanz. Als Künstler, nun ja, den gibt es auch nicht, nur Kunst, bin ich näher beim Magicker. Sein Wille ist soweit frei von innerer Ablenkung und äußerer Opposition. Seine Arbeit besteht darin, „ein neues“, seinem Willen entsprechendes Universum zu schaffen.

    Mozart, Beethoven, Picasso …. Petrarca … Dante, Goethe … u.s.w. waren z. B. „große“ Magicker, die sogar bis in die heutige Zeit wirken und wohl noch darüber hinaus …

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