Thelema, vom Verhalten und der Freiheit

Weder falsche noch richtige Striche, gibt es für den Willen des Künstlers. Besser & Bescheidwisser interessieren ihn ebenso wenig, wie Anerkennung oder Ablehnung.

THELEMA, AGAPE, DER STERN UND DIE SCHLANGE

Eine Reflektion über mein Verhalten und der Freiheit.

Es gibt in in der Transaktionsanalyse 4 Verhaltensformen:

ich bin ok, du bist ok
ich bin nicht ok, du bist nicht ok
ich bin nicht ok, du bist ok
ich bin ok, du bist nicht ok

Anhand dieser Aussage kann man überprüfen, wie man zu sich und seiner Umwelt steht. freiheitsoldatBei mir ist es: ich bin nicht ok, du bist ok. Eine typische Sklavenaussage, der perfekte Soldat…, er motzt nicht, ist immer brav, der andere wird ihn führen etc..

Dieses Verhalten muss von irgendwo herkommen, also durch Erziehung, Karma oder es gehört einfach zum Wesen dazu. Aber vor allem ist es auch eine Chance etwas zu lernen und zwar für die Entwicklung.

Der Grund für so ein Verhalten ist imho immer die Angst. Ich glaube, alles was einen blockiert hängt damit zusammen, dass man Angst vor x hat. Dieses x ist…

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Veröffentlicht von Art of Arkis

Maler und Zeichner des phantastischen Realismus - *Künstler und Magier-Philosoph Artist and magician-philosopher* Die Idee ist die Emotion des Geistes, während Emotion der Reflex der Seele ist. *Eine menschliche Inkarnation, die bewusst mit seinem innewohnenden Stern verbunden ist *777*

15 Kommentare zu „Thelema, vom Verhalten und der Freiheit

  1. „Hin zum Throne wollen sie Alle: ihr Wahnsinn ist es, – als ob das Glück auf dem Throne sässe! Oft sitzt der Schlamm auf dem Thron – und oft auch der Thron auf dem Schlamme.“ (Über das neue Kaiserreich) Vom neuen Götzen

  2. so soll-te es sein – ich bin nicht ich oder ein ander-ES in mir – ging sogar noch weiter, habe meine künstlerischen prozesse, meine späteren, ab 1980 immer im verborgenen gehalten, sah darin die „freiheit“, unbeeinflusst von erfolg, anerkennung, ablehnung, dem weg zu folgen, was mich umtrieb.

    in den anfängen war der motor die neugier und jede zeichnung führte zur nächsten. oft habe ich dann zeichnungen und gemälde verschenkt an freundschaften, um mich zu lösen davon.
    damals hingen meine „bilder“ nicht an der wand, blieben ungerahmt, grössere formate ( max 1oocm )? lehnten querbeet an der wand.

    es gab nur 1963 eine einmalige ausstellung im foyer des stadttheaters RY/rhld. ein befreundeter schauspieler hatte das ermöglicht. in meinem phänomenalen langzeitgedächtnis erinnere ich nicht, während der vernissage selbst anwesend gewesen zu sein.
    aus heutiger sicht war mir damals noch meine menschenscheu nicht bewusst, meine aversion gegen vernissagen und das übliche getue.
    erst in den 80er jahren der beziehung mit Rune Mields war ich immer bei vernissagen ihrer galerie dabei – auch bei anderen künstlern der galerie und anschliessendem essen im restaurant.
    lernte einige künstler persönlich kennen, merkte bald, wie eifersucht, neid bei gruppenausstellungen gang und gäbe waren.
    allein das war ein grund mehr, kein etablierter künstler sein oder werden zu wollen.

  3. bevor ich deinen eigentlichen beitrag las, schrieb ich um den längeren kommentar zur kunst.

    zum thema VERHALTEN UND FREIHEIT erwähne ich nur, es war mir unmöglich, in der bundeswehr blindem gehorsam zu folgen.
    nach dem einberufungsvorbescheid gin ich nach Berlin, als „drückeberger“ wie noch heute geurteilt wird.

  4. Ist jener Künstler, der konsequent seinen Weg gegangen, heißt es gerne, war sich immer selber treu …. oder so ähnlich.
    Oder bei Klimt, vielen zu gefallen, ist schrecklich.

  5. „war sich immer selber treu“ was bedeutet das?
    mich langweilen künstler, die sich spätestens im alter endlos selbst kopieren, dem kunstmarkt neue wa(h)re werte liefern.

  6. sind sie denn dafür da, zu langweilen oder nicht zu langweilen ? Das ist doch wieder genau der Punkt. Es interessiert doch den Künstler gar nicht wirklich. Inspiration, ist das Schlüsselwort.

  7. wenn „du“ bemerkst, das du ein totes Pferd reitest, steige ab oder besorge der einen bequemen Sattel, es könnte ein langer Ritt werden. (alte Indianerweisheit) ;)

  8. du hast ja fast immer recht und uns geht‘ s doch nicht ums rechthaben.
    siehste, jetzt fang ich an zu labern. denkste! 😣

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