Zu seicht!

75 Jahre ….

Art of Arkis

Zweiundsiebzig Jahre sind nun vergangen nach dem Holocaust. Es genügt nicht, das Gedenken auf der einen Seite um das Gewissen auf der anderen Seite in Sicherheit zu wiegen. Nichts ist vorbei, nur verlagert und immer noch hochaktuell, und wenn wir nicht bis in die eigene menschliche Tiefe hinein begreifen, dass alles miteinander, bis ins Kosmische hinein, alles Leben miteinander verbunden ist, ändert sich gar nichts. Dies, was die Täter den Opfern antun und angetan, haben sie sich selbst und der gesamten Schöpfung angetan. Da fehlt(e) es an tiefster Beachtung, und Wertschätzung allem Leben gegenüber. Und vermeintlich Gott oder eine Partei oder eine Meinung, eine Kirche, Religion oder was auch immer … auf seiner Seite zu haben, genügt garantiert genau so wenig, wie das oberflächlich-vermeintliche Gedenken daran. Wir sind damit allein gelassen.

todesfabrik

Tagesspiegel

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Art of Arkis

Maler und Zeichner des phantastischen Realismus - Künstler und Magier-Philosoph Artist and magician-philosopher. Die Idee ist die Emotion des Geistes, während Emotion der Reflex der Seele ist.

8 Comments

  1. sehe ich seit vielen jahren so.
    es gibt 2 umfangreiche fotoserien von mir auf meiner homepage, Berlin am denkmal und Buchenwald.
    habe bewusst drauf verzichtet, das „thema gedenktage“ weder als beitrag mit fotos, dokus oder links in WP zu veröffentlichen.
    es kann nur jeder einzelne entscheiden, sich daran zu erinnern.

  2. erinnern kann ich mich nicht, da zu jung, doch ich fühle mich unsäglich elend …. schaue in einen namenlosen abgrund …. ein grauenhafter sog, fühle mich beladen und schmutzig, doch was sagt das schon … lass alle hoffnung fahren mensch ….

  3. mit erinnern dachte ich, diese schreckliche zeit nicht zu verdrängen. es gibt immer noch solche, die meinen, man sollte doch endlich diese vergangenheit vergessen.

  4. Genau! … ich weiß, die es selbst erlebt .. was gibt es da zu sagen, zur Verdrängung oder was auch immer, jede Aussage, von jenen, die es nicht erlebt haben, jede, finde ich leichtfertiges Blabla.

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