Akasha VIII

Das menschliche Bewusstsein muss sich relativieren, um sich dem Absoluten nähern zu können. Und so schließt Guido Huber sein Buch über Akasha mit den Worten ab: Das menschliche Bewusstsein ist der große Zauberer, der mayavin, wie ein Attribut Brahmas lautet. Es spiegelt die Welt, wie man glaubt; es gibt die Träume, denn es nimmt das Bauholz dazu aus dieser Welt, es schafft im Wachen den schwachen Abglanz eines Traumes, und es kann in mancher Fata Morgana den Glauben geben an eine neue Wirklichkeit. Es umfasst die Wirklichkeit und vermag Wirklichkeit vorzutäuschen, und es erhebt den Anspruch, den, der sich loslöst von der Wirklichkeit der Sinnenwelt, in eine andere, höhere führen zu können – der Anspruch aller Religionen. Es kann zu Formen und Erlebnissen führen, für deren Beschreibung die menschliche Sprache versagt, Bewusstseinsformen, die jenseits der Form liegen, die die sinnlich wahrnehmbare Welt enthält.

Dies als Vorwort einsetzend können wir uns nun der Praxis und dem Tetralemma-Prozess als Modell einer besonderen Zukunftsgestaltung zuwenden.”

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