14 Comments

  1. hallo arkis, hier eine rückmeldung von mir: ich finde es schön bilder von dir zu sehen, aber das video finde ich insofern nicht gut gemacht, weil der zoom viel zu lang ist und viel zu schnell kommt und viel zu sehr vom bild ablenkt. deine bilder sind sehr facettenreich, aber ich kann sie nicht ansehen, weil sofort die bewegung kommt und ich überhaupt keine zeit habe, sie mir anzuschauen. klar, ich kann das video stoppen, aber dann wird die musik unterbrochen. liebe grüße, poetin

  2. Was heißt das konkret:

    Wir haben die gute Absicht jemanden nicht zu kritisieren.

    Wenn wir den Satz zu jemand sagen, wollen wir damit unbewusst nicht direkt verletzen oder kritisieren und beginnen deshalb den Satz mit einem “Lob”. Benutzen dann jedoch das Wort “aber” als Trennung zum Zweiten Teil des Satzes, wo wir dieses Lob dann wieder aufheben, und unsere wirkliche Meinung aussprechen.

    Was passiert aber im Unterbewusstsein der Person zu der wir es sagen: Dort kommt der erste Teil positiv an, wird aber sofort wenn das Wort “aber” fällt gelöscht und nur der zweite Teil nach dem “aber” wird gespeichert und von seinem Unterbewusstsein aufgenommen und gewertet. Somit kommt beim Empfänger nur die Kritik an, das vorangesetzte Lob wird “überhört” bzw. ausgelöscht.

    Wenn wir einen Satz mit “Ja,aber” beginnen, ist es eine “bejahende Verneinung”. Im Klartext heißt das, erst bestätige ich den anderen, dann nehme ich ihm mit dem Trennungswort “aber” die gute Idee. (Das “Aber” nimmt die Zustimmung, oder stellt Positives in Frage).

    “Aber” ist da nicht die einzige “negative Formulierung”, weitere sind “schon”, “ganz” , “recht” ….usw.

    z.B. “Schon ganz gut”, “An sich ganz gelungen”, “Recht interessant”, klingt alles recht halbherzig. Es bleibt der Zweifel im Gedächtnis haften, nicht der gute Kern. (Besser: Das ist gut, Es ist gelungen, Das ist interessant.) Aus “gar nicht schlecht” (2 negativen Begriffen) machen wir “gut” und aus “Hoffentlich klappt das”, (wir haben Zweifel) wird ein “Das klappt”.,”Ich schaffe das”, oder “Du schaffst das”.

  3. hallo arkis,
    gar nicht so einfach. ich fühlte, bevor ich bei dir hier diese antwort gelesen hatte, dass „etwas“ war. dann las ich hier und dachte: ja. das war der gedanke, als ich eine sekunde vor dem schreiben war: soll ich oder soll ich es nicht schreiben, was ich zu dem video denke?
    deine bilder finde ich facettenreich und interessant, wie ich schrieb. ich sehe sie mir gern in ruhe an, um zu sehen, was darin ist, was ich erkennen kann.
    in dem video ging dies nicht, ich konnte es nicht, weil mir, sozusagen durch die zooms vorgegeben, die möglichkeit verringert wurde, mich darauf einzulassen.
    also schrieb ich dir von beidem: den bildern und vom video, dazwischen dieses „aber“.
    tut mir leid, sollte ich deine gefühle verletzt haben.
    lg, poetin

  4. Liebe Großstadtpoetin, ich erkenne das latent Wohlwollende in deinem Kommentar, es ruft nach Aufmerksamkeit, was relativ normal ist. Der Gedanke, das dein Kommentar meine Gefühle verletzt haben könnte, ist ein unbewusstes Signal, das darauf schließen lässt, dass es dir um dich selbst geht. Der Cyberspace gaukelt eine illusionäre Nähe vor. Wie sollte es denn meine Gefühle verletzen können? Dies könn(t)en, wenn überhaupt, nur mir sehr nahe stehende Menschen. Doch selbst dann verbleibe ich bei mir, und hinterfrage es bei mir selbst.

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