Sieben Schwerter

Der Groschen fällt oder fällt nicht, beides immer noch und nur wieder Konzept.

„Das, was du bist, ist vor der Idee. Und vor der Idee meint: Das Mysterium, das nicht definiert werden kann. Was nur ein Hinweis ist, ein Hinweis auf das, was nicht zu definieren ist, was weder ist noch nicht ist, was in sich absolut ist, was keine Quelle hat, was kein Kommen und Gehen hat, was nie geboren ist und deshalb auch nie sterblich ist, was nicht eine Idee von etwas ist und kein Gefühl von etwas, nie etwas, was du erfahren kannst oder nicht erfahren kannst. Du bist also das absolute Auge Gottes, die absolute Wahrnehmung, der Wahrnehmende an sich, der aber nicht relativ ist.“

Aus: „Das Ich und seine Taktiken“ by Karl Renz.

Kommentar: Alles was gesagt, geschrieben, gehört, gelesen (auch dieser Kommentar) … kommt aus dem Konzeptuellen niemals heraus. Von daher ist es auch völlig belanglos Karl Renz oder wen auch immer, zu lesen oder zu hören. Wozu auch, sich selbst der Nächste sein genügt, denn da ist ja keiner.

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Haindl Tarot – Sieben Schwerter

14 Gedanken zu „Sieben Schwerter

  1. „absolute Wahrnehmung, der Wahrnehmende an sich, der aber nicht relativ ist.“

    Hadit ! nimmt wahr und wird so zu Nuit : das Absolute und das Absolute, sind nicht zwei, sie sind keins.

    * 46: Nichts ist der geheime schlüssel dieses gesetzes. Ein und -sechzig nennen es die Juden; ich nenne es acht, achtzig, vier hundert und achtzehn.
    Kommentar; Verständnisvoller, humorvoller Umgang miteinander in Zeiten des Streites und Veränderung: Metamorphose.

    47: Doch sie haben die hälfte: vereinige durch deine kunst, auf das alles verschwinde.
    Kommentar; Diplomatisches Finden einer Synthese, eine dritte Möglichkeit entdecken.

  2. … als belanglos empfinde ich einen Diskurs bzw. niemals… ob er die Erde aus ihrer Bahn wirft… *seufz*… vermutlich besser nicht… aber was weiss ein Blumenmädchen schon…

  3. wer wird belangt, wer belangt? Jain, vom „Standpunkt“ des Absoluten, ist es belanglos, vom Standpunkt des Relativen kontextbedingt. Zwei in eins, keins.

  4. … ergo dürfte… das liebevolle, mitmenschliche Sein unerheblich scheinen… geistige Hängebrücken… über Abgründigem…

  5. „das liebevolle, mitmenschliche Sein unerheblich scheinen…“ wozu sollte es denn gut sein, es zu lassen ? *lächel* Nur bereits Tote spüren nichts *g*

  6. Manifestierte Gedanken sind Sprache …. ist ein wunderbares Konzept. Sobald wir Worte gebrauchen, benutzen wir ein scheinbar verbindliches System & auch individuelles Schema. Das was als QuintEssenz bewirkt ……. berührt wird, befindet sich wesentlich zwischen den Zeilen & Worten & ist m.E. zufolge ein Aspekt der Individuation…..& auch nicht;-)
    Kunst & über die Sprache hinausführenden Kommunikation kreiert unsystematische Freiheit.

  7. … und da dies Alles unendlich ist, greift es zu kurz, da es zu kurz greift, inspiriert es ohne Ende. Was, wenn Freiheit eine Chimäre ist, ein Phantom, eine Rübe vor der Eselsnase? Ein lockendes Versprechen, eine Vorstellung? Tja Freiheit, es wird gerne darüber geredet, was keiner hat. Frei sein und Freiheit, sind nicht dasselbe! Die Freiheitskämpfer von heute, sind die Tyrannen von morgen. Die Sprache der Kunst, Musik, Dichtung …. alles Ausdruck der Sehnsucht des Menschen nach seiner Urheimat – Magie und Zauber, der Jagd, Bannung in den Höhlen der Welt.

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