Der Rauchende Hund

(Au Chien qui fume)

Jede Menschliche Handlung ist Falschheit und das Hakenschlagen eines Hasen.
Liebe und Tod sind die Windhunde, die ihn hetzen.
Gott erschuf die Hunde und vergnügte sich zum Zeitvertreib im Sport.
Dies ist die Komödie von Pan, dass der Mensch denken sollte, er würde jagen, stattdessen aber ihn jene Hunde jagen.
Dies ist die Tragödie des Menschen, dass er sich stellt, wenn er Liebe und Tod gegenübersteht. Er ist kein Hase mehr, sondern ein Eber.
Es gibt keine anderen Komödien oder Tragödien.
Höre deshalb auf damit, das Gespött Gottes zu sein; in der Wildheit von Liebe und Tod lebe Du und sterbe!
So soll sein Gelächter durchdrungen sein von Ekstase.

E.A.Crowley; Book Of Lies
– Kapitel 34

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by Arkis

Ein Gedanke zu „Der Rauchende Hund

  1. Die Idee zu diesem Vers kam A. Crowley als er in Paris weilte und eben im „Rauchendem Hund“ sein Frühstück zu sich nahm. Im Kern geht’s um die Loslösung, der Anhaftung an Schicksal und Bestimmung, eben durch freiwillig – willentliches Annehmen und der Erkenntnis zur Eigenverantwortung. (was auch sonst?) Siehe hierzu auch F. Nietzsches: Amor Fati.

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