Ludis Strata

Surreal philosophisches

*Spiel ohne Grenzen

Ludis Strata, ist ein Kunstwort, ein Symbol von mir, dass ich in einem Taum kreiert habe. Es bedt. für mich, alle 22 Pfade (und ihre “qliphotische Rückseite, die Tunnel des Seth“) sind nun „spielbar“.

Träume, und alles was darin erscheint, sind Verkleidungen des Ego. Alle diese Pfade sind begehbar, somit teils aber auch langweilig geworden, aufgelöste Konzepte ohne Substanz, sie sind als die Tunnel der Qliphot (Schalen, leere Kategorien, Schatten) entlarvt und erkannt. Dies ist der Schlüssel zur kabbalistischen Magie, das Wachbewusstsein ist ebenfalls ein Träumen. Bewusstes Träumen und Träume, sind subtile, kreative Manifestationen. Komme ich nicht über Daath (Wissen) hinaus, ist das zu spüren als Furcht vor dem sich AUFLÖSEN, und solange kann und will ich, das es so ist, nicht wahrhaben, denn Ich (das Ego) fürchte den Abgrund zwischen dem wasser-erdhaften, dem manifestierten Relativen, und dem schöpferischen luftig-feurigem des Absoluten, wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser. (Assia-Jetzirah & Briah-Atziluth).

Worauf ich hinaus will, ist, Wahrheit und Wissen, sind illusionär, ein schönes und auch grausames Spiel, je nachdem, und allein der Beobachter ist real. Er ist weder das Subjekt noch das Objekt, es ist eine Abwesenheit von beidem. Er ist und bleibt reine Subjektivität. Denn die Frage, die zur schöpferischen Quelle der Leerheit (NOX) führt, ist: wem geschieht dies Alles? Auch der Geist, ist nur eine Vorstellung. Der sich Fragende und der sich Antwortende, ist das subjektive Licht (*LUX) des Bewusstseins, das Nox erleuchtet, denn alles, ist ein Traum des Bewusstseins, auch der Geist. Dies ist der Sinn von: wache im Schlaf.

*Lux, das Licht der Gnosis.

„Klebe die bogen von rechts nach links und von oben nach unten, dann siehe“ (L.Al III – 73)

Na und jetzt? Alles ist wie es ist, so wunderbar wie es ist. Genieße alles, alles was in der Dichotomie erscheint, was ist und vergeht, und fürchte mich nicht, das ein Gott oder Teufel sich darum schere. Es ist die helle Freude, und Leid, ist eine Lehrmeister-Trance. Im Tiefschlaf ist das Bewusstsein ohne Inhalte, und es gibt weder Raum noch Zeit, es ist jenseits aller Erscheinungen, Spielpause. Sobald ich aus dem Schlaf erwache, ist alles wieder im Bewusstsein objektifiziert, nämlich Subjekt und alle Objekte, denn das eine kann ohne das andere nicht erscheinen.

Dies (so meine Interpretation) ist ein Schlüssel oder besser Hebel um Veränderungen in Übereinstimmung mit dem Willen zu bewirken. Dies bedeutet, kreativ(e) Realitätstunnel zu kreieren, und so bei ein subjektives Universum zu entwerfen, es Mittels relativer Symbole zu erschaffen: zu συμβάλλειν symbállein‚ zusammenbringen, bedt. auch ein-werfen & ent-werfen. Das ist Magick, das ist Kunst. Und Diabolo (griech. Diábolos „der Verleumder, Durcheinanderwerfer, Verwirrer“) der „Teufel“.

Zur Leerheit, wüst und leer, der Abyss (Dunkelheit), des NOX; siehe auch 1 Buch Mose1:2 …

Subjektives Universum, ist auch als die Kraft (Shakti) des Bewusstseins (Shiva) u.s.w. bekannt. In der thelemitischen Gnosis, sind das die Zwillinge Hoor Paar Kraat (das ewige Kind im blauen Ei, das stille, absolute verborgene Selbst) und Ra Hoor Khuit (Manifestation im Relativen), deren kosmischen Repräsentanten Nuit und Hadit sind. Von Hadit heißt es im Liber Al, er sei vollkommen, da er NICHT ist, und von Nuit, der blaulidrigen Tochter des Sonnenunterganges, Unendlichkeit der immerwährenden Nacht, ohne Unterschied, mit all den Sternen darin: I.S.I.S. „Infinite Space and the Infinite Stars“, der unendliche Raum und die Sterne darin, immerwährende, unendlich und unerschöpflich an Möglichkeiten, und niemals getrennt von ihrem Herrn Hadit.

AMN – der verborgene Gott. Das ist der ur-ur-alte Pakt mit den Jenseitigen aus den Tiefen, den Weiten des Alls, wer sie Thelemiten nennt, tut nichts Falsches, tut weder Falsches noch Richtiges. Er tut einfach, was er tut, und wo ein Tun ist, ist ein Wille, und wo kein Tun ist, ist auch ein Wille. So wie sich das Auge nicht selbst sehen kann, das Messer sich selbst nicht schneiden, kann ich nicht wollen was ich will, nur tun, was ich will.

Noch ein Wort: die Welt muss weder verändert, noch kontrolliert, beherrscht oder gerettet werden. Mit Zwang geht alles nur nach hinten los, man steht sich damit nur selbst im Weg. Zuschauen dabei und genießen. Die Bienen kommen vom Duft angelockt, ich kann, muss aber nix dazu tun als mich dafür, für Nuit mit einem einfachen “Gewand” zu schmücken. Maat spricht, Thoth schreibt es auf.

Text und Bilder by Arkis

https://thelemaagape.com/2020/02/27/crowleys-kommentar-zu-hadit-vers-2/

*Nicht im Spiel sein, ist selbst Teil des Spieles.

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Art of Arkis

Maler und Zeichner des phantastischen Realismus - Künstler und Magier-Philosoph Artist and magician-philosopher. Die Idee ist die Emotion des Geistes, während Emotion der Reflex der Seele ist.

2 Comments

  1. Hat dies auf THELEMA, AGAPE, DER STERN UND DIE SCHLANGE rebloggt und kommentierte:
    Noch ein Wort: die Welt muss weder verändert, noch kontrolliert, beherrscht oder gerettet werden. Mit Zwang geht alles nur nach hinten los, man steht sich damit nur selbst im Weg. Zuschauen dabei und genießen. Die Bienen kommen vom Duft angelockt, ich kann, muss aber nix dazu tun als mich dafür, für Nuit mit einem einfachen “Gewand” zu schmücken. Maat spricht, Thoth schreibt es auf.

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