David Sylvester, Gespräche mit Francis Bacon

Vor zirka vierzig Jahren besaß und las ich dies kleine Büchlein: “David Sylvester, Gespräche mit Francis Bacon”, verlieh es danach und bekam es niemals zurück, egal. Nun hab ich also dies Video entdeckt und finde es inhaltlich immer noch aktuell.

Published by

Art of Arkis

Maler und Zeichner des phantastischen Realismus - Künstler und Magier-Philosoph Artist and magician-philosopher. Die Idee ist die Emotion des Geistes, während Emotion der Reflex der Seele ist.

23 Comments

  1. In dem Haus in dem wir vor zirka 35 Jahren wohnten, es war unser Eigentum bevor wir es verkauften, hatte ich im Keller die Waschküche als Atelier, waren die Wände von mir als Palette benutzt, was die damaligen Käufer schockierte. Nun, ihnen wurde erklärt, dass ein Künstler diese benutzte. Ein Maler- Freund, der mich einmal besuchte meinte, dass würde ihm von der Qualität her als Kunstwerk absolut genügen. So unterschiedlich können also Sichtweisen sein. *lächel*

  2. Schade aber auch, wenn es von den neuen Besitzern übermalt worden ist. Hättest sie halt schnell (vor dem Verkauf) signieren müssen, die Wände … ;-)
    Ich habe jemanden in der Verwandschaft, die hatte Skizzenblätter von Kubin, Skizzen, die er verwarf und in den Misteimer warf. Meine weitschichtige Verwandte hat sie … verheizt. War kalt damals.

  3. Kubin wow, der Hammer. Allerdings kenne ich ähnliches, eine Bekannte fand da mal so eine Mappe mit Aquarellen, auch nicht unbekannt hier in der Gegend, von Raimund Selinka, hatte sie wohl versehentlich auf den Sperrmüll. As er es erfuhr, wollte er sie zurück, hat sie aber nicht gemacht.
    https://www.raimund-selinka.de/ übrigens ist es jener Malerfreund, den ich oben erwähne.

  4. Der graue Herr mit der Silberbrille, ist der Raimund, nicht der mit dem Bart, der den Turm stapelt, ist der Schauspieler Bernd Tauber. Stammkneipe, nicht meine, den ich bin kein Kneipi, mir liegt das nicht so.

  5. Musste unentwegt schmunzeln, auch wenn ich mir schwer tu‘, sie zu verstehen, die Rottweiler. ;-) Auch musste ich (passt zwar jetzt wirklich nicht hierher) sofort an meine Kindheit denken, weil, so Türme bauen mit Münzen bzw. auch mit Bierdeckeln oder Schnapskarten, jaaa, da war ich „Weltmeister“ darin (wohlgemerkt aber zuhause, verkehrte nicht im Wirtshaus). Hach, und der Raimund zieht Schnupftabak, das riech‘ ich grad förmlich, mein Vater gab mir nämlich manchmal eine Prise ab. *hatschiiiii*

  6. Ja, das ist wohl bitter, für den Herrn Selinka, nicht aber für die Bekannte. Wundervolle Bilder übrigens, was ich so gesehen habe. ;-)
    Das mit Kubin habe ich aus erster Hand, die Enkelin (fast schon 90 Jahre jetzt) dieser besagten Verwandten, die (jetzt) nur ein paar Häuser von mir entfernt wohnt (also die Enkelin) hat es mir früher oft erzählt, die wurde nämlich als Kind von Ihren Eltern – ich sag‘ mal – weggegeben, wuchs in ihrer Kindheit in der Nähe von Kubins Haus auf, sie wurde dort von ihrer Oma großgezogen, und jene Oma wiederum führte bei Kubin den Haushalt, putzte dort oder was weiß ich …. . Die Oma hat die verworfenen Zeichnungen immer vom Müll genommen und damit zuhause im Beisein ihrer Enkelin den Ofen gefeuert. …
    Ich fragte sie mal, ob … „NIX MEHR DA!“

  7. Spannend spannend. Bin begeistert von unserem Dialog. Nun ja, der Tabak schnupfende Raimund, trinkt gerne mal ein Viertele, und die beiden hockten sich da mal zusammen, und gut wars. Ja auch mich hat seine Kunst inspiriert, er ist heute nicht mehr der, er mal mal war. Ja ich weiß niemand ist das, ich meine das so, Alkohol, ist eine gefährliche Droge, wenn man süchtig danach ist.

  8. Zwei drei mal hören, dann geht das bestimmt nach und nach besser :) So ein richtiges Wienerisch, da braucht es auch eine Weile für unsereins. Ich finde Dialekte authentisch und mag es auch. … tschii .. wohl bekommts.

  9. … in Dublin konnte ich im Museum einen Einblick in sein nachgebautes Musenzimmer sehen… für einen sortierten Charakter ist es absolut verstörend… aber wen man sich von der Norm löst… kann man es als Tatort verrohrten… o (◡‿◡✿)

  10. Da sagst du was Flowermaid *wow* mir ist das auch zwischen faszinierend und ambivalent. Ich kann es nachvollziehen, diesen Gedanken von Chaos und Ordnungs Kontinuum, nur ich selber könnte so nicht arbeiten. puhhh *g*

    **-)

  11. F. Bacon war in einer homosexuellen Beziehung der Sub, ein masochistischer Charakter, wenn sich das so sagen lässt, und ein Gewohnheit-„Genießer“ von Hochprozentigem. Was in dem Filmchen teils auch zu bemerken ist.

  12. jepp jedenfalls nicht explizit, und von nix kommt nix. Wir können nur erahnen, wenn, was da im Unbewussten des Künstlers alles für Kräfte mit schufen.

  13. War bei mir schon immer, wenn mich ein Künstler interessiert, möchte ich so viel wie möglich zu dessen Biografie und oder Legende- Mythos, wissen und machte mich kundig.

  14. Diese existenzielle Spannung ist der „Motor“ seiner Werke. Ich hab mal gesagt, die erschütternde Schönheit des Grauens oder so ähnlich, wie der nackte Schrei, des Schmerzes einer inneren Zerrissenheit.

Leave a Comment

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.