Bilder der Alchemie

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Ein antiker Gnostiker Namens Porphyrios sagt uns in seiner Abhandlung über die Empfindungen, dass das Sehen nicht durch einen Lichtkegel oder ein Bild oder irgendeinem anderen Gegenstand entsteht, sondern, dass der Geist, der in Einklang mit den sichtbaren Dingen gebracht wird, sich selber in diesen Gegenständen sieht, die nichts anderes als er selber sind, woraus hervorgeht, dass der Geist alles umfasst und das alles Bestehende nichts als der Geist ist, welcher Körper aller Art in sich birgt.

Zeichnung v. Arkis 1979

Liber Amara

Autor: Arkis

210 * 418

5 Kommentare zu „Bilder der Alchemie“

  1. Das Bild gehört dem Betrachter.. Durch das Empfinden erwächst der eigene Standort. Man bildet sich die Meinung. Das ist authentisches Sein. Das Zeugende aus sich selbst. So gibt es unendlich viele Bilder und Standorte. Und alle werden gleich-zu eigenem, authentischen Sein. Ein Traum in dieser Zeit der Massenhypnose..

  2. Schöner Standpunkt, und doch frage ich mich, gäbe es das (ganz) Andere und den Anderen nicht, wo und was wären wir dann? L.G.

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