Die drei Fahrzeuge der gestalterischen Seele als offene Weite und tragendem Formungsprinzip.

Ein kurzes, surreal-phantastisches Anschauungsmodell aus magischer-okkulter-philosophischer Sicht.

1) Das Bewusstsein ist das Fahrzeug des Geistes. Der reine, beim nicht initiierten, (fremd)konditionierten, nicht selbstbewussten Menschen, der unbewusste, Wille, der Genius, ist der Lenker.

2) Der Ätherleib (nimmer modern) formt und nährt den Leib (nicht den Körper), und

3) der Astralkörper der die Emotionen beherrscht, lenkt und triggert.

Der reine Wille betrachtet als in Übereinstimmung mit dem “Tao” als die Mitte und Mittelpunkt, innerster Standpunkt aller Sphären, das stille Selbst, Hoor paar kraat (zwei in eins: Heru Ra Ha).

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by Arkis

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Autor: Art of Arkis

Maler und Zeichner des phantastischen Realismus - Künstler und Magier-Philosoph Artist and magician-philosopher* Die Idee ist die Emotion des Geistes, während Emotion der Reflex der Seele ist.

2 Kommentare zu „Die drei Fahrzeuge der gestalterischen Seele als offene Weite und tragendem Formungsprinzip.“

  1. Dachte da an Gurdjieff und seiner Kutsche und las dann das da:
    Da steht eine Droschke. Der Wagen ist der menschliche Leib; die Anima ist das Pferd. Wenn die Anima sich in Bewegung setzt, so laufen sämmtliche Räder. Aber diese Bewegung gleicht derjenigen des Neugeborenen, der nur erst aus Leib und Anima besteht.

    Da steigt der Kutscher auf. Das ist die Seele. Jetzt ist Geschick und Wille da. Man kann loskutschiren; aber eintragen wird es nichts. Hierauf kommt ein Herr, dem man es ansieht, daß er zahlen kann. Der steigt ein und befiehlt »Lindenstraße und Jäger-Allee nach der Artillerie-Kaserne und dann nach Fahrland durch das Nedlitzer Holz!«

    Dieser Herr ist nun endlich der Geist, der Menschengeist, durch den die Droschke provitabel wird, denn er verlangt nichts umsonst.

    Ist Hans Möller nicht mehr blos Anima, sondern bereits schon Kutscher, so fährt er heut Göthe, morgen Schiller, übermorgen Kant, hierauf Michel Angelo, dann Wagner oder Nietzsche. Die zahlen gut … Und ist Hans Möller kein dummer Kerl …, so findet er, daß er nun genug beisammen hat, um nun sich selbst zu fahren, anstatt immer nur Andere. Er schraubt den Bock ab, wirft ihn herunter und setzt sich in den Fond des Wagens, wo immer nur andere Geister saßen, nach denen er sich richtete. Nun ist er selbst Geist geworden und also reif genug, einen eigenen Willen und ein eigenes Ziel zu haben. Er greift in die Zügel, knallt mit der Peitsche, und vorwärts geht es, bis er Einen hinter sich rufen hört:

    »Sachte, sachte, mein lieber Hans! Ich heiße Karl May und will auch nach Fahrland hinaus, sogar noch weiter, immer weiter, bis grad in den Himmel hinein. Halten Sie Ihre Anima etwas zurück; das giebt einen vernünftigen Schritt, und wir fahren neben einander!«

    So! Das lesen Sie! Und denken Sie darüber nach! (Quelle: https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1999/297.htm#11_12)

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