Hüter der Schwelle

pylon

by Arkis 1991

Der Hüter der Schwelle, der erscheint, wenn „der Schüler des Geistes auf den Pfad in die höheren Welten des Wissens aufsteigt“ wird manchmal als schattenhafte, bedrohliche Gestalt dargestellt, als „der kombinierte böse Einfluss, der das Ergebnis der bösen Gedanken ist und Handlungen des Alters, in dem jeder leben kann.

Die Vorstellung vom „Dweller of the Threshold“ erregte zuerst die populäre Vorstellung in der Romanze Zanoni (1842) des englischen Schriftstellers Edward Bulwer-Lytton und wurde später aufgegriffen von der Theosophischen Gesellschaft und von Aleister Crowley, siehe in seinem Liber Cordis Cincti Serpente.
https://en.wikisource.org/wiki/Liber_Cordis_Cincti_Serpente

Autor: Arkis

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9 Kommentare zu „Hüter der Schwelle“

  1. @ Choronzon auch … A.C. nannte ihn später, in Anlehnung an den Magier J. Dee so, ja.

    Choronzon bezw. der Hüter d. Schw. ist ein wunderbares kurzes, eindringliches Konzept-Symbol für all jene unbewussten Vorstellungen, Verstrickungen, Ablenkungen und Zerstreuungen, nämlich ein Bild jener Vorstellung von sich sich selber, mit dem „ich“ mir aber nur selbst im Wege stehe. (Ehrgeiz, Gier, Angst, Wissen, Hochmut, Stolz, Macht, Gerede, Konditionierungen, nicht dem eigenem Genius zu folgen, sondern auf vermeintliche Autoritäten und Gurus zu horchen und oder sie nachzuplappern, Eifersucht …. Genusssucht …. ectera …)

  2. https://www.artrenewal.org/Common/Image?imageId=133609

    Hier jedoch haben wir eine weitaus gütigere Gestalt, einen Jüngling, Bindi auf der Stirn, an der Stelle des dritten Auges oder Ajna-Chakra, der im Schneidersitz sitzt, mit einer Schlange, die sich um ihn windet, während er ruhig eine wellige Kris hält, einen Dolch, sowohl Waffe als auch spirituelles oder magisches Objekt, in der einen Hand und eine Schale mit Feuer und Weihrauch in der anderen. Auf der Schwelle, auf der er sitzt, sind alte Buchstaben geschnitzt, vor ihm im Wasser schwebende Lotusblumen und eine Treppe hinter ihm, was zu diesem leuchtenden Lichtkreis und dem Eingang zu einem anderen Bereich des Daseins führt.

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