Leben und Magie

Teil IV

„Nun, im Weltraum gibt es Millionen von Wesen, die nicht buchstäblich spirituell sind, denn sie alle haben, wie die mit bloßem Auge nicht sichtbaren Animalculae, bestimmte Formen von Materie, obwohl Materie so zart, luftgezogen und subtil ist, dass es war nur ein Film, ein Hauch, der den Geist kleidet. Daher die lieblichen Gespenster des Rosenkreuzers von Sylphe und Gnom. Doch in Wahrheit unterscheiden sich diese Rassen und Stämme stärker voneinander als die Calmuk von den Griechen – unterscheiden sich in Eigenschaften und Kräften. Im Wassertropfen sieht man, wie sich die Tierchen unterscheiden, wie groß und schrecklich manche dieser Monstermilben im Vergleich zu anderen sind. Ebenso verhält es sich mit den Bewohnern der Atmosphäre: manche von überragender Weisheit, manche von schrecklicher Bösartigkeit; manche feindlich wie Menschenfeinde, andere sanftmütig wie Boten zwischen Erde und Himmel.

Derjenige, der mit diesen unterschiedlichen Wesen Verkehr aufbaut, gleicht dem Reisenden, der in unbekannte Länder vordringt. Er ist seltsamen Gefahren und unvermuteten Schrecken ausgesetzt. Wenn dieser Verkehr einmal gewonnen ist, kann ich dich nicht vor den Chancen schützen, denen deine Reise ausgesetzt ist. Ich kann dich nicht zu Pfaden führen, die frei von den Irrwegen der tödlichsten Feinde sind. Du musst allein und aus eigener Kraft allen entgegentreten und aufs Spiel setzen. Aber wenn du so verliebt in das Leben bist, dass du nur darauf bedacht bist, weiterzuleben, egal zu welchem ​​Zweck, indem du die Nerven und Adern mit dem belebenden Elixier des Alchemisten rekrutierst, warum suchst du dann diese Gefahren von den Zwischenstämmen? Denn gerade das Elixier, das ein herrlicheres Leben in den Rahmen gießt, schärft die Sinne so, dass diese Larven der Luft für dich hörbar und sichtbar werden; so dass ein so begabtes Leben, wenn es nicht nach und nach trainiert wird, um die Phantome zu ertragen und ihre Bosheit zu bändigen, das schrecklichste Schicksal wäre, das ein Mensch über sich bringen kann.“

– Edward Bulwer-Lytton, „Zanoni“